Bild folgtKI-generierte IllustrationHylaeus leptocephalus
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Diese kleine, schlanke Wildbiene erkennst du an ihrem fast haarlosen, tiefschwarzen Körper und den charakteristischen hellen Zeichnungen im Gesicht, die an eine Maske erinnern. Die Schmalkopf-Maskenbiene (Hylaeus leptocephalus) gehört zu den zierlichsten Gästen in deinem Garten und nutzt für ihre Brut bevorzugt vorhandene Hohlräume wie Fraßgänge in Totholz oder markhaltige Pflanzenstängel. Da sie polylektisch (auf viele verschiedene Pollenquellen angewiesen) ist, zeigt sie sich bei der Nahrungssuche wenig wählerisch. In deinem Garten besucht sie vor allem die Gewöhnliche Möhre, das Moosglöckchen oder die Gelbe Resede. Auch der Knollenfenchel, die Echte Seidenpflanze und die Wiesen-Margerite dienen ihr als wichtige Energiequellen. Besonders häufig kannst du sie an der Schafgarbe (Achillea millefolium var. collina) beobachten, die sie auch zur Versorgung ihres Nachwuchses nutzt. Ihre Flugzeit liegt schwerpunktmäßig im August. Du kannst diese nützliche Art unterstützen, indem du verblühte Stängel über den Winter stehen lässt und Nisthilfen mit feinen Bohrungen von zwei bis drei Millimetern anbietest.
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Die Schmalkopf-Maskenbiene ist für den Menschen absolut harmlos und verhält sich friedfertig. Ihr winziger Stachel kann die menschliche Haut nicht durchdringen, weshalb keine Gefahr besteht. Wie alle heimischen Wildbienenarten steht sie unter allgemeinem Artenschutz.
Die Schmalkopf-Maskenbiene gehört zur Familie der Urbienen (Colletidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt verschiedene Lebensräume von Waldrändern bis hin zu Siedlungsbereichen. Ein besonderes Merkmal ist das Fehlen einer Transporteinrichtung für Pollen an den Beinen; sie befördert die Nahrung stattdessen im Kropf (einem muskulösen Vorratsmagen). Von anderen Vertretern der Gattung Hylaeus ist sie im Feld nur schwer zu unterscheiden, wobei der namensgebende schmale Kopf ein wichtiges Bestimmungsmerkmal darstellt.
3 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
20 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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