Bild folgtKI-generierte IllustrationHalyzia sedecimguttata
Auch bekannt als: Sechzehnfleckiger Marienkäfer, Sechzehnfleckiger Pilz-Marienkäfer
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Dieser hell-orangefarbene Käfer erreicht eine Größe von fünf bis sechs Millimetern und trägt auf seinen ovalen Deckflügeln (verhärtete Vorderflügel) genau sechzehn auffällige, weiße Flecken. Im Vergleich zu vielen roten Marienkäferarten wirkt er fast leuchtend gelb-orange und hat eine recht flache Körperform. Du findest ihn oft an den Blattunterseiten der Hänge-Birke (Betula pendula) oder des Feld-Ahorns (Acer campestre), wo er sich bevorzugt aufhält. Als nützlicher Bewohner Deines Gartens trägt er zur biologischen Vielfalt bei und ist ein interessanter Beobachtungsgegenstand an Gehölzen wie der Gewöhnlichen Buche (Fagus sylvatica). Die Larven dieses Käfers benötigen für ihre Entwicklung die Zitter-Pappel (Populus tremula) als Futterpflanze. Sogar an der Brennnessel (Urtica dioica) oder der Gewöhnlichen Esche (Fraxinus excelsior) kannst Du die erwachsenen Tiere im Frühling entdecken. Du kannst den Sechzehnfleck fördern, indem Du heimische Sträucher wie den Eingriffeligen Weißdorn (Crataegus monogyna) pflanzt. Ein naturnaher Garten, in dem Du Totholz (abgestorbenes Holz) und herabgefallenes Laub liegen lässt, bietet ihm notwendige Verstecke für die Ruhephasen. Durch den Verzicht auf chemische Mittel schützt Du diesen dämmerungsaktiven Gartenhelfer nachhaltig. Achte im April besonders auf die ersten Käfer, die an austreibenden Sträuchern wie der Hainbuche (Carpinus betulus) erscheinen.
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Dieser Käfer ist für Menschen und Haustiere vollkommen harmlos, da er weder beißt noch sticht. Er ist ein nützlicher Bestandteil der Gartenfauna und schädigt Deine Pflanzen in keiner Weise.
Der Sechzehnfleck (Halyzia sedecimguttata) ist ein Käfer aus der Familie der Marienkäfer (Coccinellidae) und gehört zur Ordnung Coleoptera (Käfer). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Laubwälder und naturnahe Gärten. Die ausgewachsenen Tiere erreichen eine Körpergröße von 5 bis 6 Millimetern. In seiner Lebensweise ist er eng an die Vegetation von Laubgehölzen gebunden, auf denen er den Großteil seines Lebenszyklus verbringt.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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