Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Draparnaud, 1801
heimisch in Deutschland
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Die Hygromia cinctella ist eine kleine Gehäuseschnecke, die sich durch ein helles, oft weißliches Band an der Peripherie ihres flach kegelförmigen Gehäuses auszeichnet. Diese Art gehört zur Gruppe der Weichtiere und ist in Teilen Deutschlands als Neobiota, also als eine ursprünglich nicht heimische Art, etabliert. Du findest sie bevorzugt in feuchten, schattigen Bereichen deines Gartens, wo sie sich von verrottendem Pflanzenmaterial und Mikroorganismen ernährt. Als Destruent, also als Lebewesen, das organisches Material zersetzt, leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Nährstoffkreislauf im Boden. Um ihr einen geeigneten Lebensraum zu bieten, solltest du auf den Einsatz von Pestiziden verzichten, da diese die empfindlichen Weichtiere schädigen können. Das Belassen von Totholz und Laubschichten schafft zudem die notwendige Feuchtigkeit und Rückzugsorte. Da sie auf eine hohe Luftfeuchtigkeit angewiesen ist, hält sie sich tagsüber meist in versteckten, kühlen Winkeln auf. Eine naturnahe Gartengestaltung mit vielfältigen Strukturen unterstützt nicht nur diese Schneckenart, sondern fördert die gesamte Bodenfauna. Achte bei der Gartenarbeit darauf, Bodenverdichtungen zu vermeiden, um den Lebensraum dieser Tiere zu erhalten.
Diese Schneckenart ist in Deutschland nicht gefährdet und unterliegt keinem besonderen Schutzstatus. Sie ist für den Menschen vollkommen harmlos, da sie weder sticht noch beißt. Im Garten tritt sie als Zersetzer auf und wird nicht als Schädling eingestuft.
Hygromia cinctella ist ein Vertreter der Familie Hygromiidae innerhalb der Weichtiere. Die Art hat sich in den letzten Jahrzehnten in Deutschland ausgebreitet und besiedelt bevorzugt anthropogen geprägte Lebensräume wie Gärten und Parks. Sie zeichnet sich durch ein charakteristisches, helles Band am Gehäuserand aus und erreicht nur eine geringe Körpergröße.
•NaturkompassDB
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