Bild folgtKI-generierte IllustrationHypericum pulchrum
Auch bekannt als: Schönes Johanniskraut
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Arten
interagieren
26
Interaktionen
dokumentiert
An ihren zierlichen, oft rötlich überhauften Knospen und den goldgelben Blüten lässt sich das Schöne Hartheu (Hypericum pulchrum) sofort erkennen. Es ist eine wunderbare Wahl für Gartenbereiche, die vielen Zierpflanzen zu mager oder zu schattig sind. Als heimische Wildpflanze ist sie ökologisch wertvoll und dient beispielsweise der Waldhummel und der Gewöhnlichen Maskenbiene als wichtige Futterquelle. Mit ihrem feinen, aufrechten Wuchs bringt sie natürliche Eleganz in deine Beete. Wenn du einen eher sauren, frischen Gartenplatz hast, machst du mit dieser Art alles richtig.
Filigraner Waldrand-Charme: Die gelbe Oase für Waldhummel und Maskenbiene.
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Diese Art bietet ein reiches Buffet für verschiedene Bestäuber. Nach aktuellen Beobachtungsdaten wird sie regelmäßig von der Waldhummel (Bombus sylvarum) und der Westlichen Kuckuckshummel (Bombus campestris) angeflogen. Auch die Gewöhnliche Maskenbiene (Hylaeus communis) und die Honigbiene (Apis mellifera) zählen zu den häufigen Besuchern. Für Schmetterlinge wie den Kleinen Kohl-Weißling (Pieris rapae) stellt das Schöne Hartheu eine verlässliche Nahrungsquelle dar. Da die Pflanze eine arbuskuläre Mykorrhiza (AM, eine nützliche Pilz-Wurzel-Symbiose) bildet, fördert sie zudem die Vitalität des Gartenbodens.
Das Schöne Hartheu wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Johanniskräuter kann es Stoffe enthalten, die bei empfindlichen Personen oder Haustieren zu Hautreizungen führen können. Im Falle eines Falles erreichst du den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.387 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Platz im Halbschatten (Lichtbedarf für mäßig helle Orte ohne direkte Mittagssonne).
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) und als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) unbedingt mager sein.
Achte auf eine saure Bodenreaktion (kalkarmer, saurer Bodenwert).
Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Plane für die Pflanze eine Wuchshöhe von genau 0.39 m ein.
Eine Düngung ist nicht erforderlich und würde der Pflanze eher schaden.
Lass die vertrockneten Triebe über den Winter stehen, damit die winzigen Samen (0.0815 mg) ausreifen können.
Gute Partnerin: Heide-Nelke (Dianthus deltoides) – sie teilt die Vorliebe für magere, eher saure Standorte und setzt farbliche Akzente.
Das Schöne Hartheu gehört zur Familie der Johanniskrautgewächse (Hypericaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz indigen (einheimisch). Sein natürlicher Lebensraum umfasst lichte Wälder und Waldränder auf sauren Böden. Mit einer exakten Wuchshöhe von 0.39 m zählt es zu den krautigen, nicht verholzenden Pflanzen. Die Art ist ein Schwachzehrer (Magerkeitszeiger), der an nährstoffarme Bedingungen angepasst ist. Auffällig sind die breitblättrigen Laubblätter mit einer Fläche von etwa 96.0 mm² und die sehr leichten Samen, die über den Wind verbreitet werden.
17 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →