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Imperatoria ostruthium
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Auch bekannt als: Imperatoria ostruthium
35
Arten
interagieren
52
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für die Meisterwurz (Imperatoria ostruthium) sind ihre imposanten, weißen Doppeldolden und die kräftig gezähnten, dreiteiligen Blätter, die beim Zerreiben würzig duften. Diese ausdauernde Pflanze ist ein ökologisches Schwergewicht, da sie als wichtige Nektarquelle für prachtvolle Falter wie den Schwalbenschwanz (Papilio machaon) dient. Auch Schwebfliegen wie die Hain-Schwebfliege (Episyrphus balteatus) schätzen den leicht zugänglichen Nektar der flachen Blütenstände. Wenn du einen eher kühlen, feuchten Platz im Garten hast, kannst du mit dieser Art ein echtes Stück Gebirgsflora ansiedeln. Du wirst staunen, wie viel Leben diese robuste Staude in deine Beete bringt.
Alpine Kraft für den Schwalbenschwanz: Ein Magnet für prachtvolle Falter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Meisterwurz eine zentrale Anlaufstelle für verschiedene Schwalbenschwanz-Arten, darunter der heimische Schwalbenschwanz (Papilio machaon) sowie der Alexanor-Schwalbenschwanz (Papilio alexanor) und der Korsische Schwalbenschwanz (Papilio hospiton). Neben Schmetterlingen profitieren zahlreiche Schwebfliegen von dem offenen Nektarangebot. Zu den Besuchern zählen die Zweiband-Wespenschwebfliege (Chrysotoxum bicinctum), die Hain-Schwebfliege (Episyrphus balteatus) sowie die Späte Schwebfliege (Eupeodes corollae) und die Breitband-Schwebfliege (Eupeodes latifasciatus). Diese Fluginsekten sind als Bestäuber und deren Larven als natürliche Schädlingsbekämpfer in deinem Garten von großem Wert.
Die Meisterwurz ist als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele andere Doldenblütler enthält sie Stoffe, die bei Hautkontakt und gleichzeitiger Sonneneinstrahlung phototoxische Reaktionen (Hautreizungen oder Blasenbildung) hervorrufen können. Trage bei Rückschnittarbeiten vorsichtshalber Handschuhe.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Bioregion
Continental
Die Meisterwurz gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist in den Gebirgsregionen Deutschlands und Österreichs heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind Hochstaudenfluren (nährstoffreiche Pflanzengesellschaften an feuchten Standorten) und Bergwiesen der Alpen. Morphologisch zeichnet sie sich durch hohle, gefurchte Stängel und auffällig aufgeblasene Blattscheiden am Grund der Blattstiele aus. Als Hemikryptophyt (Pflanze, deren Überdauerungsknospen an der Erdoberfläche liegen) ist sie perfekt an harte Winter angepasst.
35 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•Mendeley_UK_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.