Bild folgtKI-generierte IllustrationEschscholzia californica
Auch bekannt als: Gold-Mohn, Schlafmützchen, Kalifornischer Kappenmohn, Goldmohn, Gelber Mohn, Kalifornischer Goldmohn
21
Arten
interagieren
51
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
Typisch fuer den Kalifornischen Mohn sind seine leuchtend orangen, seidig glaenzenden Bluetenschalen und das fein gefiederte, blaugruene Laub. In deinem Garten ist er weit mehr als nur ein Farbtupfer, da er eine wichtige Ressource fuer die heimische Insektenwelt darstellt. So profitiert beispielsweise der Schwarze Apollo (Parnassius mnemosyne) von seinem Angebot, waehrend die Dreipunkt-Glanzeule die Pflanze als Raupenfutter nutzt. Mit seiner langen Bluetezeit von Juni bis Oktober ueberbrueckt er die oft bluetenarmen Hochsommermonate. Wenn du einen vollsonnigen Platz mit durchlaessigem Boden hast, wirst du an diesem unkomplizierten Gast viel Freude haben.
Leuchtender Dauerblueher von Juni bis Oktober fuer sonnige Trockenplaetze.
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Nach aktuellen Bestaeubungsdaten ist der Kalifornische Mohn eine wichtige Anlaufstelle fuer verschiedene Insekten. Besonders die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) besucht die Blueten regelmaessig, um Pollen zu sammeln. Auch Feldwespen finden sich haeufig ein. Als Raupenfutterpflanze dient er der Dreipunkt-Glanzeule, was ihn fuer die Artenvielfalt der Falter wertvoll macht. Sogar der seltene Schwarze Apollo (Parnassius mnemosyne) nutzt die Blueten als Nahrungsquelle. Die Samen haben ein geringes Diasporengewicht (Verbreitungsgewicht) von nur 1.3187 mg, wodurch sie leicht vom Wind verbreitet werden und im Winter als Nahrung fuer Kleintiere dienen.
Der Kalifornische Mohn wird als nicht kindersicher eingestuft. Er enthaelt Alkaloide, die bei Verzehr zu Unwohlsein fuehren koennen, weshalb Vorsicht bei kleinen Kindern und Haustieren geboten ist. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme kontaktiere bitte den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240. Genieße die Pflanze am besten als reine Zierde im Beet.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
Jun – Okt
Bioregion
Continental
Nektarwert
3
Pollenwert
3
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.379 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pollen
6.3532 mg/Blüte
Standort: Waehle einen vollsonnigen Platz (Ellenberg-Lichtwert 9), da die Blueten sich erst bei direktem Sonnenlicht oeffnen.
Boden: Der Boden sollte trocken sein (Feuchtewert 3) und gut durchlaessig, um Staunaesse zu vermeiden.
Naehrstoffe: Als Mittelzehrer (Naehrstoffwert 4) benoetigt er keinen extra Duenger; normaler Gartenboden ist ideal.
Pflanzzeit: Saee ihn im Fruehling von Maerz bis Mai direkt im Beet aus, da er Pfahlwurzeln bildet und ungern umzieht.
Wuchshoehe: Er haelt eine kompakte Hoehe von 0.38 m ein.
Pflege: Schneide Verbluehtes nicht sofort ab, wenn du eine Selbstaussaat wuenschst; die Samen sind sehr leicht und verteilen sich selbst.
Vermehrung: Die Pflanze geht eine Symbiose mit Mykorrhiza (arbuskulaere Mykorrhizapilze) ein, was sie widerstandsfaehig macht.
Pflanzpartner: Der Natternkopf (Echium vulgare) ist eine ideale Partnerin, da er gleiche Standortansprueche hat und mit seinen blauen Blueten einen schoenen Kontrast bildet.
Der Kalifornische Mohn (Eschscholzia californica) gehoert zur Ordnung der Hahnenfussartigen und zur Familie der Mohngewaechse (Papaveraceae). In unserer Region ist er in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz weit verbreitet und findet sich oft auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Die Pflanze waechst krautig und erreicht eine spezifische Wuchshoehe von 0.38 m. Obwohl sie als breitblaettrig eingestuft wird, sind die Blaetter so fein zerteilt, dass sie fast wie Federn wirken und durch eine Wachsschicht vor dem Austrocknen geschuetzt sind.
17 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Middleton-Welling_2020
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →