
Lamium galeobdolon
Auch bekannt als: Gelbe Taubnessel, Galeobdolon, Gewöhnliche Goldnessel, Gold-Taubnessel, Berg-Goldnessel
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
17
Arten
interagieren
96
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt die Goldnessel (Lamium galeobdolon) durch ihre quirlständigen, leuchtend gelben Lippenblüten (Pflanzenfamilie mit zweilippigen Blüten) auf, die sich deutlich vom dunklen Laub abheben. In Deinem Garten ist sie ein dankbarer Bewohner für schwierige, schattige Ecken, wo sie von April bis September Farbe zeigt. Da sie als invasiv (sich stark ausbreitend und heimische Arten verdrängend) eingestuft wird, solltest Du ihr jedoch einen festen Rahmen geben. Als krautige Pflanze bildet sie dichte Teppiche und schützt so den Boden vor Austrocknung. Schau einfach mal, ob dieser robuste Bodendecker auch in Deine schattigen Nischen passt.
Leuchtendes Gelb für den Schatten: Robuster Bodendecker mit langer Blütezeit.
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Die Goldnessel wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb Du in Gärten mit kleinen Kindern besonders aufmerksam sein solltest. Bitte beachte ihre Einstufung als invasive Art zum Schutz der lokalen Flora. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unsicherheiten kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Apr – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Nektarwert
4
Pollenwert
4
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.349 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Goldnessel (Lamium galeobdolon) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst schattige Laubwälder und Waldränder mit frischen, nährstoffreichen Böden. Als krautige Pflanze (nicht verholzend) zeichnet sie sich durch vierkantige Stängel und eine helmförmige Oberlippe der Blüte aus. Sie nutzt eine arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln, um Nährstoffe effizient aus dem Waldboden aufzunehmen.
1 Video zu Goldnessel

15 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Bondarenko Ivanna / Adobe Stock / AdobeStock_589647582
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