Bild folgtKI-generierte IllustrationRhingia campestris
Auch bekannt als: Feld-Schnabelschwebfliege
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Die Gemeine Schnauzenschwebfliege (Rhingia campestris) erkennst du sofort an ihrem markanten, rüsselartig verlängerten Kopf und dem rötlich-orangen Hinterleib bei einer Körperlänge von etwa acht bis elf Millimetern. Wie alle Schwebfliegen beherrscht sie den Schwebflug (ruckartiges Verharren in der Luft) und nutzt die Mimikry (Nachahmung wehrhafter Insekten wie Wespen), um Fressfeinde abzuschrecken. In deinem Garten ist sie ein fleißiger Bestäuber, der mit seinem langen Saugrüssel auch tief liegenden Nektar erreicht. Besonders häufig besucht sie Blüten wie den Wilden Majoran (Origanum vulgare), die Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) oder die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea). Auch an der Besenheide (Calluna vulgaris) und der Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) kannst du sie bei der Nahrungssuche beobachten. Während die erwachsenen Tiere Blüten bestäuben, dienen ihre Larven als wertvolle Blattlaus-Vertilger (natürliche Schädlingsbekämpfer). Du kannst diesen nützlichen Helfer unterstützen, indem du heimische Wildpflanzen wie den Wirbeldost (Clinopodium vulgare) oder die Stängellose Kratzdistel (Cirsium acaule) wachsen lässt. Ein naturnaher Garten mit dem Steifhaarigen Löwenzahn (Leontodon hispidus) bietet ihr ideale Lebensbedingungen.
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Die Gemeine Schnauzenschwebfliege ist für dich vollkommen harmlos, da sie weder stechen noch beißen kann. Trotz ihres wespenähnlichen Aussehens besitzt sie keinen Giftstachel und gilt als nützlicher Helfer bei der Bestäubung und der biologischen Schädlingskontrolle.
Diese heimische Art gehört zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler. Die Gemeine Schnauzenschwebfliege ist in ganz Mitteleuropa verbreitet und besiedelt bevorzugt Waldränder, Wiesen und naturnahe Gärten. Mit einer Körpergröße von acht bis elf Millimetern ist sie eine mittelgroße Schwebfliege. Charakteristisch ist die namensgebende Schnauze, die den langen Saugrüssel der Tiere umschließt.
69 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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