Bild folgtKI-generierte IllustrationLamium galeobdolon subsp. argentatum
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
21
Arten
interagieren
31
Interaktionen
dokumentiert
2
Wirtsbeziehungen
Arten
Typisch für die Silber-Goldnessel (Lamium galeobdolon subsp. argentatum) sind die auffälligen, silbrig-weißen Flecken auf den Blättern, die den schattigen Gartenboden regelrecht zum Leuchten bringen. Du erkennst sie zudem an den goldgelben Lippenblüten, die im Frühjahr erscheinen. Für deinen Naturgarten ist sie als Nektarquelle für die Honigbiene (Apis mellifera) und die Dunkelgrüne Schmalbiene (Lasioglossum nitidulum) wertvoll. Auch Schmetterlinge wie der Kleine Fuchs (Aglais urticae) besuchen sie gerne. Da sie sich aber sehr stark ausbreitet und als invasiv gilt, solltest du ihren Tatendrang genau im Auge behalten, damit sie andere heimische Pflanzen nicht verdrängt.
Silbriger Glanz für dunkle Ecken und eine wichtige Tankstelle für Schmalbienen.
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Die Silber-Goldnessel wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb sie nicht in der Nähe von Spielbereichen stehen sollte. Auch wenn keine akuten Vergiftungen bekannt sind, ist sie nicht für den Verzehr geeignet. Da sie eng mit der heimischen Gewöhnlichen Goldnessel (Lamium galeobdolon) verwandt ist, besteht Verwechslungsgefahr, wobei die silberne Blattzeichnung hier das deutlichste Unterscheidungsmerkmal darstellt.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.349 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Silber-Goldnessel gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist in Deutschland sowie der Schweiz heimisch, wobei diese spezielle Unterart oft aus Gärten verwildert. Ihr natürlicher Lebensraum sind schattige, frische Standorte auf neutralen bis schwach sauren Böden. Als krautige Pflanze bildet sie lange Ausläufer, mit denen sie schnell dichte Teppiche am Waldboden oder in Gehölzrandbereichen schließt. Die Blattzeichnung dient vermutlich dazu, im tiefen Schatten (Lichtwert 3) das restliche Licht optimal zu nutzen. Sie geht eine Mykorrhiza (Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Wurzeln) vom Typ AM (Arbuskuläre Mykorrhiza) ein.
1 Video zu Lamium galeobdolon subsp. argentatum

16 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →