Bild folgtKI-generierte IllustrationLeptidea sinapis
Auch bekannt als: Senfweißling, Tintenfleck, Tintenfleck-Weißling
59
Pflanzen
besucht
78
Interaktionen
dokumentiert
5
Wirtspflanzen
bekannt
Typisch fuer den Senffalter (Leptidea sinapis) ist sein zierlicher, fast zerbrechlich wirkender Körper und sein charakteristisch langsamer, gaukelnder Flug. Dieser Schmetterling aus der Gruppe der Weißlinge zeigt eine schmale Flügelform und ist in unseren Gärten heimisch. Du wirst den ausgewachsenen Falter vor allem an Blüten wie dem Gewöhnlichen Gundermann oder der Hain-Sternmiere beobachten können. Die Art gilt als oligophag (auf wenige Futterpflanzen spezialisiert), was ihre Standortwahl stark einschränkt. Zur Nektarsuche nutzt das Tier zudem das Echte Sumpf-Vergissmeinnicht, die Wald-Wicke oder das Echte Tausendgüldenkraut. Bei der Fortpflanzung ist der Falter auf spezifische Raupen-Futterpflanzen angewiesen, zu denen die Vogel-Wicke und die Wiesen-Platterbse gehören. Auch der Sumpf-Hornklee und die Berg-Platterbse spielen eine zentrale Rolle für die Entwicklung des Nachwuchses. Laut Datenlage liegt der Schwerpunkt seiner Aktivität im Juni, weshalb du in diesem Zeitraum besonders aufmerksam sein solltest. In deinem Garten kannst du ihn fördern, indem du Bereiche mit Kleinblütigem Weidenröschen oder Gewöhnlichem Wasser-Hahnenfuß erhältst. Als naturnaher Gärtner unterstützt du so aktiv den Erhalt dieses spezialisierten Insekts.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Dieser Schmetterling ist für den Menschen vollkommen harmlos und besitzt keine Giftstoffe. Aufgrund seiner Spezialisierung auf Wildpflanzen ist er im Garten kein Schädling, sondern ein willkommener Gast. Er ist ein wichtiger Indikator für eine intakte ökologische Vielfalt in deiner Umgebung.
Der Senffalter (Leptidea sinapis) gehört zur Familie der Weißlinge (Pieridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet und bevorzugt meist strukturreiche, halbschattige Lebensräume. Im Gegensatz zu den bekannteren Kohlweißlingen ist er deutlich zierlicher und zeigt schmalere Flügel mit oft grauen Flecken an den Spitzen. Seine Lebensweise ist eng an das Vorkommen bestimmter Schmetterlingsblütler gebunden, die seinen Raupen als einzige Nahrung dienen.
Nahrung
oligophagous
5 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
54 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →