Bild folgtKI-generierte IllustrationLinaria purpurea
Auch bekannt als: Linaria purpurea
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An den purpurfarbenen, schlanken Blütenkerzen lässt sich das Purpur-Leinkraut (Linaria purpurea) sofort erkennen. Für deinen Naturgarten ist diese krautige Pflanze ein echter Gewinn, da sie als spezialisierte Raupenfutterpflanze für die Möndcheneule (Calophasia lunula) dient. Mit einer festen Wuchshöhe von 0,6 m setzt sie vertikale Akzente, ohne andere Gewächse zu erdrücken. Die Pflanze ist ideal für dich, wenn du sonnige Standorte ökologisch aufwerten möchtest. Durch die Selbstaussaat wandert sie charmant durch den Garten und schließt Lücken im Beet. Probiere es aus und beobachte, wie sich das Leben an den filigranen Blüten einfindet.
Wichtige Kinderstube für die Möndcheneule und eleganter Sommerblüher.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Purpur-Leinkraut eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten mit langen Rüsseln, die den Nektar in den Blütensporn erreichen können. Besonders wichtig ist die Pflanze als Kinderstube für die Raupen der Möndcheneule (Calophasia lunula), die auf Leinkraut-Arten angewiesen sind. Die Verteilung der Samen erfolgt durch Anemochorie (Windausbreitung), wobei das geringe Gewicht von 0,1398 mg weite Wege ermöglicht. In den Wintermonaten bieten die stehengelassenen Stängel wertvolle Rückzugsorte für überwinternde Kleinstlebewesen. Da die Hauptblüte in die Monate Juni und Juli fällt, bietet sie Nahrung in der oft trockenen Hochsommerphase.
Das Purpur-Leinkraut wird als nicht kindersicher eingestuft, da es schwach giftige Inhaltsstoffe enthalten kann. Achte darauf, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle eines Verdachts auf Vergiftung wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Nektarwert
3
Pollenwert
3
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.6 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Setze das Leinkraut am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickeln kann.
Boden: Der Untergrund sollte gut durchlässig und eher mager (nährstoffarm) sein, um Staunässe (stehendes Wasser) zu vermeiden.
Wuchshöhe: Plane genau 0.6 m Platz in der Höhe ein; die Pflanze ist standfest und benötigt meist keine Stütze.
Wasserbedarf: Einmal angewachsen, kommt sie gut mit Trockenheit zurecht und muss nur bei extremer Hitze gegossen werden.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich über ihre 0,1398 mg leichten Samen durch den Wind; schneide Verblühtes nicht sofort ab, wenn du eine Ausbreitung wünschst.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte im Juli fördert oft einen zweiten Flor im Spätsommer.
Pflanzpartner: Der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare) ist ein idealer Begleiter, da er die gleichen trockenen Standorte bevorzugt und die Insektenvielfalt fördert.
Das Purpur-Leinkraut gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) und zur Ordnung der Lippenblütlerartigen (Lamiales). Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, hat es sich in unseren Breiten an trockenen, warmen Standorten etabliert. Die Pflanze wächst rein krautig, was bedeutet, dass sie nicht verholzt und im Winter oberirdisch abstirbt. Auffällig sind die gespornten Blüten, die typisch für die Gattung Linaria sind. Mit einer Blattfläche von 77,0 mm² und einer schmalen Blattform ist sie bestens an hohe Sonneneinstrahlung angepasst.
1 Video zu Linaria purpurea

10 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →