Bild folgtKI-generierte IllustrationLycaeides idas
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Kaum zu uebersehen: Der Idas-Bläuling (Lycaeides idas) verfuegt ueber leuchtend blaue Flügeloberseiten und ist mit einer Flügelspannweite von etwa 30 Millimetern eine eher zierliche Erscheinung. Während die ausgewachsenen Schmetterlinge flink durch Deinen Garten fliegen, haben die Raupen ganz spezifische Futterwünsche. Die Larven sind phytophag (pflanzenfressend) und ernähren sich von Pflanzen wie dem Heidekraut oder dem weit verbreiteten Rot-Klee. In Deinem Garten könnten sie zudem an der Gewöhnlichen Krähenbeere oder dem Alpen-Tragant vorkommen. Auch der Sumpf-Porst, der Sumpf-Hornklee (Lotus corniculatus subsp. hirsutus) und die Moorbeere (Vaccinium uliginosum agg.) gehören zu ihrer notwendigen Nahrungsgrundlage. In der Imaginalphase (Stadium des geschlechtsreifen Schmetterlings) ist die Suche nach Nektar und Fortpflanzungspartnern ihre Hauptbeschäftigung. Als Gärtner kannst Du dieses Tier unterstützen, indem Du solche heimischen Wildkräuter und Sträucher bewusst erhältst. Ein sonniger, ungestörter Platz hilft den wechselwarmen (von der Umgebungstemperatur abhängigen) Insekten, die nötige Energie für ihre Flüge zu sammeln. Da der Falter als Nahrung ausschließlich flüssigen Nektar aus Blüten aufnimmt, ist ein blütenreicher Garten ohne chemische Spritzmittel die beste Hilfe. Durch das Stehenlassen von verblühten Bereichen sicherst Du wertvolle Strukturen für den Lebenszyklus dieser Schmetterlinge.
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Der Idas-Bläuling ist für den Menschen völlig harmlos und besitzt keine Gifte oder Stacheln. Da seine Bestände aufgrund schwindender Lebensräume vielerorts zurückgehen, gilt er als schützenswert und sollte in seinem natürlichen Umfeld nicht gestört werden.
Der Idas-Bläuling (Lycaeides idas) ist ein Schmetterling aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae) und der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Er ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in Belgien heimisch. Mit einer Flügelspannweite von etwa 25 bis 30 Millimetern gehört er zu den kleineren Tagfaltern, wobei die leuchtend blaue Farbe der Männchen ein markantes Merkmal darstellt. Die Art besiedelt bevorzugt sonnige, magere Lebensräume, in denen ihre spezialisierten Raupen-Futterpflanzen wie Heidekraut oder Klee vorkommen. Eine sichere Unterscheidung von ähnlichen Arten gelingt oft nur durch die Untersuchung der charakteristischen Flügelunterseite.
7 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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