Bild folgtKI-generierte IllustrationNomophila noctuella (Denis & Schiffermüller)
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Typisch fuer den Erbsenwickler (Nomophila noctuella) ist seine schmale Silhouette und die unauffaellige braeunliche Fluegelfaerbung, die in Ruhe oft eng am Koerper anliegt. Du erkennst diesen Nachtfalter (Lepidoptera) meist dann, wenn er in der Daemmerung aktiv wird und bluehende Pflanzen anfliegt. In deinem Garten besucht der Falter zur Nahrungsaufnahme die Rundblaettrige Minze, die Schwaerzliche Flockenblume, den Wurmlattich oder den Meerfenchel. Es ist wichtig, zwischen dem ausgewachsenen Falter und der Raupe zu unterscheiden, da sie unterschiedliche Pflanzen nutzen. Die Raupen fressen an einer Vielzahl unterschiedlicher Pflanzenarten. Dazu gehoeren Rot-Klee, Weiss-Klee, Echter Steinklee sowie die Saat-Luzerne. Auch an Nutzpflanzen wie Mais und Sojabohne sowie an Gemuese-Portulak und Wiesen-Rispengras sind sie regelmaessig zu finden. Sogar eine Unterart des Vogelknoeterichs (Polygonum aviculare subsp. rurivagum) wird von den Larven gefressen. Wenn du diese Wildpflanzen in deinem Garten zulaesst, unterstuetzt du die Lebensgrundlage dieses heimischen Insekts. Da der Falter in Mitteleuropa weit verbreitet ist, musst du keine besonderen Vorkehrungen zu seinem Schutz treffen.
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Diese Art ist fuer den Menschen und seine Haustiere absolut harmlos. Der Erbsenwickler unterliegt keinem besonderen gesetzlichen Schutzstatus und ist in den genannten Regionen regelmaessig anzutreffen.
Der Erbsenwickler (Nomophila noctuella) wird taxonomisch in die Familie der Crambidae innerhalb der Ordnung Lepidoptera (Schmetterlinge) eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Oesterreich, die Schweiz sowie Belgien, wo die Art als heimisch gilt. Die Falter zeichnen sich durch eine schmale Fluegelform aus, die sie in der Ruheposition beibehalten. In der Natur treten sie als Konsumenten verschiedener Wild- und Nutzpflanzen auf.
9 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
4 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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