Bild folgtKI-generierte IllustrationPseudodictamnus acetabulosus
Auch bekannt als: Pseudodictamnus acetabulosus
30
Arten
interagieren
200
Interaktionen
dokumentiert
An den silbrig-filzigen, fast kreisrunden Blättern und den auffälligen, trichterförmigen Kelchen lässt sich Pseudodictamnus acetabulosus sofort erkennen. Ihre Blütezeit in den Monaten Mai und Juni schließt eine wichtige Lücke im Gartenjahr. Durch ihren kompakten, halbstrauchartigen Wuchs bietet sie Struktur und schützt den Boden vor Austrocknung. Wenn du einen sonnigen, kargen Platz hast, den du ökologisch aufwerten möchtest, liegst du mit dieser Pflanze genau richtig.
Silberner Überlebenskünstler: Struktur und Blüte für trockene Standorte.
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Die Pflanze leistet durch ihre Blütezeit von Mai bis Juni einen wertvollen Beitrag zum regionalen Blütenangebot. Da sie in Österreich heimisch ist, ist sie perfekt an die lokalen Witterungsbedingungen angepasst. Sie dient als Strukturelement in naturnahen Gärten und bietet in ihren dichten, behaarten Blattquirlen Unterschlupf für kleine Gliedertiere (Insekten und Spinnen). Die vertrockneten Blütenstände bleiben bis weit in den Winter hinein standfest und bieten so wertvollen Winterschutz für im Stängel überwinternde Insektenlarven.
Die Pflanze ist als nicht kindersicher eingestuft. Es sollte daher darauf geachtet werden, dass Kinder keinen direkten Zugriff auf die Pflanze haben, insbesondere um einen versehentlichen Verzehr zu vermeiden. Es liegen keine Hinweise auf eine Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten vor.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, der Wärme speichert.
Boden: Das Substrat muss mager (nährstoffarm) und sehr gut durchlässig sein; Staunässe führt unweigerlich zu Wurzelfäule.
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen am besten von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, sofern der Boden frostfrei ist.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der Blüte im Juni fördert einen kompakten Wuchs und verhindert das Verkahlen der Basis.
Vermehrung: Eine Vermehrung ist durch Stecklinge im Frühsommer möglich.
Wässern: Nur in der Anwachsphase gießen, danach kommt die Art ohne zusätzliche Wassergaben aus.
Winter: In rauen Lagen ist ein leichter Winterschutz aus Reisig ratsam.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist der Wiesensalbei (Salvia pratensis). Beide teilen die Vorliebe für trockene, sonnige Standorte in Österreich und ergänzen sich optisch durch ihre unterschiedlichen Blattformen.
Die Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). In unserer Region ist sie als heimische Art in Österreich gelistet und besiedelt bevorzugt felsige Standorte sowie Trockenrasen (trockene, warme Magerwiesen). Ein besonderes Merkmal ist die dichte Behaarung der Blätter, die als Transpirationsschutz (Schutz vor Wasserverdunstung) dient. Der Wuchs ist aufrecht bis bogig überhängend, wobei die Pflanze an der Basis verholzt, was sie zu einem klassischen Halbstrauch macht.
27 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →