
Rhinolophus hipposideros (Bechstein, 1800)
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Mit einer Körpergröße von etwa einer Pflaume, grau-braunem Fell und einem markanten, hufeisenförmigen Hautaufsatz auf der Nase ist diese Fledermausart gut zu bestimmen. Du erkennst sie in ihrem Ruheplatz daran, dass sie sich fast vollständig in ihre Flughäute einwickelt und wie ein kleiner Zapfen von der Decke hängt. In Deinem Garten schätzt sie strukturreiche Elemente wie Hecken und alte Bäume als Jagdrevier. Als Insektivor (Insektenfresser) ernährt sie sich von kleinen Nachtfaltern, Mücken und Käfern. In Deiner Nähe besucht sie gezielt die Gewöhnliche Esche sowie die Sommerlinde (Tilia platyphyllos subsp. cordifolia), um dort nach Beute zu suchen. Den Winter verbringt das Tier im Winterschlaf (ein Zustand stark reduzierter Körperfunktionen), wofür es frostfreie Keller oder Höhlen aufsucht. Du kannst ihr helfen, indem Du Einflugöffnungen an Dachböden offen hältst oder spezielle Fledermauskästen installierst. Ein Verzicht auf Pestizide (chemische Mittel zur Schädlingsbekämpfung) sichert ihr zudem eine ausreichende Nahrungsgrundlage.
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Diese Art ist nach geltendem Recht streng geschützt; eine Störung der Quartiere oder das Umsiedeln der Tiere ist verboten. Da Fledermäuse bei Bedrängnis zubeißen können, solltest Du gefundene Tiere niemals mit bloßen Händen anfassen. Bei Funden in Wohnräumen ist fachrat bei Naturschutzverbänden einzuholen.
Die Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros) gehört zur Familie der Hufeisennasen und ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Belgien verbreitet. Sie ist eine der kleinsten heimischen Fledermausarten mit einer Flügelspannweite von etwa 20 bis 25 Zentimetern. Die Art lebt nachtaktiv und nutzt Ultraschallruhe, die sie durch die Nase ausstößt, zur Orientierung im Raum. Ihre Lebensweise ist eng an abwechslungsreiche Landschaften mit Laubwaldbeständen gebunden.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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