Bild folgtKI-generierte IllustrationRobinia pseudoacacia
Auch bekannt als: Robinie, Scheinakazie, Silberregen, Falsche Akazie, robinier faux-acacia, Gemeiner Schotendorn, Gemeine Robinie, Weiße Robinie
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
30
Arten
interagieren
51
Interaktionen
dokumentiert
7
Wirtsbeziehungen
Arten
Mit ihren gefiederten Blättern und den hängenden, weißen Blütentrauben fällt die Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia) sofort auf. Obwohl sie ein Neophyt (eine Pflanze, die nach 1492 eingeführt wurde) ist, bietet sie im Frühsommer eine gewaltige Nektarqualle. Davon profitieren vor allem die Honigbiene (Apis mellifera) und die Umbra-Sonneneule (Pyrrhia umbra). In deinem Garten solltest du jedoch ihren Ausbreitungsdrang im Blick behalten, da sie offiziell als invasiv (sich aggressiv ausbreitend) eingestuft ist. Wenn du ausreichend Platz hast und sie konsequent im Zaum hältst, ist sie ein beeindruckender Schattenspender.
Duftendes Nektarwunder im Juni: Ein Magnet für Honigbienen und Nachtfalter.
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Die Gewöhnliche Robinie ist in allen Teilen sehr giftig. Eine Vergiftung erfolgt durch Einnahme der Samen, Blätter oder Rinde, was besonders für Kinder und Haustiere gefährlich ist. Im Falle eines Unfalls kontaktiere bitte sofort den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jun – Jun
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
17.437 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Nektar
2.221 µl/Blüte
Die Gewöhnliche Robinie gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, besiedelt sie in unserer Region oft Waldränder und Brachflächen auf neutralen bis schwach sauren Böden. Ein morphologisches Merkmal sind die Dornen an den Zweigen und die tief gefurchte Borke. Mit einer Wuchshöhe von genau 17.44 m zählt sie zu den stattlichen Bäumen. Als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) verbessert sie ihren Standort aktiv, indem sie Stickstoff im Boden anreichert.
1 Video zu Gewöhnliche Robinie

15 Arten interagieren mit dieser Pflanze
7 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
8 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →