Bild folgtKI-generierte IllustrationElkalyce argiades
19
Pflanzen
besucht
19
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtspflanzen
bekannt
Du erkennst den Klee-Bläuling (Elkalyce argiades) an den feinen, kurzen Schwänzchen an seinen Hinterflügeln, die an kleine Antennen erinnern. Auffällig ist bei den Männchen die violettblaue Färbung der Flügeloberseite, während die Weibchen eher unauffällig braun gefärbt sind. Dieser Falter gehört zur Gruppe der Schmetterlinge (Lepidoptera) und ist ein gern gesehener Gast in naturnahen Gärten. In deinem Garten sucht er gezielt nach Nektar an Pflanzen wie dem Rot-Klee, Weiß-Klee oder der Hopfen-Luzerne. Auch an der Vogel-Wicke, der Schmalblättrigen Wicke und dem Feld-Klee kannst du ihn bei der Nahrungssuche beobachten. Sogar an Nutzpflanzen wie der Gartenbohne oder an der Gewöhnlichen Robinie saugt er gelegentlich. Während der erwachsene Falter viele Blüten besucht, haben die Raupen ganz spezifische Ansprüche und entwickeln sich an der Saat-Luzerne. Da die Art in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist, kannst du sie durch den Erhalt dieser Pflanzen aktiv fördern. Ein Verzicht auf frühen Rückschnitt von Wickenarten in sonnigen Ecken hilft dem Klee-Bläuling sehr. Auch das Stehenlassen von Bastardindigo bietet diesem zierlichen Insekt eine wertvolle Lebensgrundlage.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Dieser Schmetterling ist für Menschen, Haustiere und Gartenpflanzen vollkommen harmlos. Er steht unter dem allgemeinen Schutz wildlebender Arten und bereichert die Artenvielfalt in deinem Garten. Aufgrund seiner charakteristischen Flügelanhänge ist er gut von anderen, teils selteneren Bläulingen zu unterscheiden.
Der Klee-Bläuling (Elkalyce argiades) gehört zur Familie der Bläulinge (Lycaenidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wobei er bevorzugt offene Landschaften besiedelt. Ein wichtiges Merkmal für die Unterscheidung von anderen Bläulingen sind die fadenförmigen Fortsätze am unteren Rand der Hinterflügel. Als heimisches Insekt ist er eng an das Vorkommen bestimmter Hülsenfrüchtler gebunden, die sowohl den Faltern als auch den Raupen als Nahrung dienen.
18 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →