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Rubus acanthodes
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Auch bekannt als: Rubus acanthodes, Hofmann-Brombeere
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Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind bei Hofmanns Brombeere die kräftigen, oft bogig überhängenden Ruten und die typisch gezackten Blätter der Rosengewächse. Diese einheimische Wildart ist ein wertvoller Baustein für deinen Naturgarten, da sie besonders spezialisierten Faltern wie dem Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) als Lebensgrundlage dient. Während viele Zuchtformen steril sind, bietet diese Wildform echten ökologischen Mehrwert durch Nektar und Schutzraum. Durch ihren dichten Wuchs schafft sie zudem geschützte Rückzugsräume für die heimische Tierwelt. Wenn du einen sonnigen Platz mit normalem Boden hast, machst du mit dieser robusten Pflanze alles richtig.
Wichtige Nektartankstelle für seltene Dickkopffalter von Mai bis August.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine lebensnotwendige Nahrungsquelle für spezialisierte Schmetterlinge. Besonders die Gruppe der Dickkopffalter profitiert, darunter der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius), der Schwarzbraune Würfel-Dickkopffalter (Spialia orbifer) sowie die Arten Muschampia cribrellum und Muschampia tessellum. Auch Perlmuttfalter wie Boloria polaris und Boloria frigga nutzen die Blütezeit von Mai bis August intensiv. Die Pflanze geht zudem eine Symbiose mit AM-Mykorrhiza (arbuskuläre Mykorrhizapilze, welche die Nährstoffaufnahme verbessern) ein, was die Bodenqualität nachhaltig fördert.
Hofmanns Brombeere wird als nicht kindersicher eingestuft, was auf die gattungstypischen Stacheln zurückzuführen ist. Diese können bei Kontakt zu Hautkratzern führen, weshalb ein Standort abseits von Spielflächen ratsam ist. Die Pflanze selbst ist nicht giftig, die Beeren sind für die Tierwelt und den Menschen unbedenklich.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Hofmanns Brombeere (Rubus acanthodes) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Als indigenes (einheimisches) Gewächs in Deutschland ist sie perfekt an unser Klima angepasst, wobei sie kältere, nördliche oder alpine Lagen bevorzugt. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst lichte Standorte auf frischen (mäßig feuchten) Böden. Morphologisch zeichnet sie sich durch einen strauchartigen Wuchs aus und gedeiht am besten auf neutralen bis schwach sauren Untergründen.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.