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Rubus affinis
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt die Üppige Brombeere (Rubus affinis) durch ihre kräftigen, oft bogenförmig überhängenden Triebe und die typisch gezähnten Blätter auf. Im Naturgarten ist sie ein echtes Kraftpaket, da sie als heimische Art (Indigen) eine unverzichtbare Lebensgrundlage für spezialisierte Insekten bietet. Besonders der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und der Rosendickkopffalter (Spialia rosae) steuern ihre Blüten gezielt an. Wenn du Platz für eine lebendige Hecke hast, ist dieser Strauch eine hervorragende Wahl für die Artenvielfalt. Mit der richtigen Pflege im Hinterkopf wirst du die Balance zwischen Wildnis und Ordnung in deinem Garten spielend meistern.
Buntes Treiben garantiert: Die Heimat für acht seltene Dickkopffalter-Arten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Brombeer-Art eine Schlüsselpflanze für zahlreiche Schmetterlinge. Besonders die Gruppe der Würfel-Dickkopffalter, darunter der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und der Malven-Würfel-Dickkopffalter (Spialia orbifer), nutzt das Nektarangebot im Juni und Juli intensiv. Auch seltenere Arten wie der Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter (Muschampia cribrellum) oder der Mattscheckige Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) profitieren. Für Perlmuttfalter-Arten wie den Polar-Perlmuttfalter (Boloria polaris) und den Freija-Perlmuttfalter (Boloria freija) stellt sie eine wichtige Nahrungsressource dar. Das dichte Gestrüpp dient zudem Vögeln als sicherer Nistplatz.
Die Üppige Brombeere ist aufgrund ihrer kräftigen Stacheln als nicht kindersicher eingestuft; sie sollte daher nicht direkt an schmalen Wegen oder Spielbereichen stehen. Die Pflanze selbst ist ungiftig, und ihre Früchte sind essbar. Eine Verwechslung mit anderen heimischen Brombeer-Arten ist harmlos, da diese ebenfalls ungiftig sind.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Die Üppige Brombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und wird als indigen (einheimisch) oder Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 ohne menschliches Zutun oder durch frühen Handel eingewandert ist) eingestuft. Ihr natürlicher Lebensraum erstreckt sich über Waldränder, Lichtungen und Gebüsche auf nährstoffreichen Böden. Eine Besonderheit ist ihre Symbiose mit Pilzen, die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM - eine Form der Wurzelgemeinschaft, die den Stoffaustausch verbessert) genannt wird. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre bestachelten Ruten und die großen, meist weißen Blütenstände aus.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.