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Rubus canescens
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Auch bekannt als: Rubus canescens
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für die Filz-Brombeere (Rubus canescens) sind ihre weich behaarten, fast weißlich-filzigen Blattunterseiten und der lockere Wuchs als Strauch. Diese heimische Wildart ist laut Roter Liste (Status V) bereits gefährdet und stellt somit eine wertvolle Bereicherung für Deinen Naturgarten dar. Besonders spezialisierte Falter wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Schwarzbraune Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) finden hier eine lebenswichtige Nahrungsquelle. Wenn Du sonnige Plätze mit kalkhaltigem Boden hast, ist dieser Strauch die perfekte Wahl für Dich.
Bedrohte Wildschönheit: Die 1,36 m hohe Heimat für seltene Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Brombeere ein Magnet für seltene Falter. Davon profitieren insbesondere Dickkopffalter wie Spialia rosae, Spialia orbifer und Muschampia cribrellum. Auch Perlmuttfalter wie der Polar-Perlmuttfalter (Boloria polaris) oder der Arktische Perlmuttfalter (Boloria frigga) steuern die Blüten an. Die Pflanze dient zudem als wichtige Raupennahrung für den Heilziest-Dickkopffalter (Muschampia tessellum). Da die Art auf der Roten Liste steht, hilft ihre Ansiedlung im Garten direkt dabei, regionale Populationen dieser spezialisierten Insekten zu stützen.
Die Filz-Brombeere wird als nicht kindersicher eingestuft. Das liegt vor allem an den gattungstypischen Dornen an den verholzten Trieben, die bei unvorsichtiger Berührung zu Kratzern führen können. Die Pflanze selbst ist nicht giftig, sollte aber dennoch in Randbereichen gepflanzt werden, in denen Kinder nicht intensiv spielen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
1,361 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Filz-Brombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) oder indigen (einheimisch) in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst lichte Waldränder und Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Mit einer fixen Wuchshöhe von 1,36 m wächst sie als verholzter Strauch. Ein markantes Merkmal sind die breitblättrigen, filzig behaarten Blätter, die der Pflanze helfen, an ihren mäßig warmen Standorten Feuchtigkeit zu bewahren.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.