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Rubus distortifolius
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Auch bekannt als: Rubus distortifolius
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Arten
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An ihren charakteristisch verbogenen Blättchen und dem typischen, bogenförmigen Wuchs lässt sich die Verbogenblättrige Brombeere (Rubus distortifolius) sofort erkennen. Als heimische Wildart ist sie ein unverzichtbarer Baustein für die Artenvielfalt in deinem Garten. Besonders spezialisierte Schmetterlinge wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Heilziest-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) profitieren von ihrem Nektarangebot. Mit dieser Pflanze schaffst du einen sicheren Rückzugsort und eine wichtige Futterquelle für unsere heimische Fauna. Trau dich ruhig an diese wilde Verwandte heran, wenn du einen Garten mit echter Naturkraft gestalten möchtest.
Heimische Kraftquelle für seltene Würfel-Dickkopffalter und Perlmuttfalter.
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Die ökologische Bedeutung dieser Brombeerart ist beachtlich. Nach aktuellen Bestäubungsdaten fliegen spezialisierte Schmetterlinge wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und Spialia rosae die Blüten gezielt an. Auch für Perlmuttfalter-Arten wie Boloria frigga oder Boloria freija stellt sie eine wichtige Ressource dar. Während die Blüten Nektar liefern, dienen die Blätter verschiedenen Raupen als Nahrung. Im Herbst und Winter bieten die Früchte eine energiereiche Nahrung für heimische Vögel. Durch ihren dichten Wuchs schafft sie zudem geschützte Brutplätze und Überwinterungsmöglichkeiten für nützliche Insekten.
Achte darauf, dass die Verbogenblättrige Brombeere (Rubus distortifolius) aufgrund ihrer Stacheln als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten mit kleinen Kindern solltest du sie eher in Randbereiche pflanzen, die nicht als Spielfläche dienen. Eine Giftigkeit liegt nicht vor, die Pflanze ist ein natürlicher und harmloser Bestandteil unserer Flora.
Licht
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Diese Art gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales). In Deutschland gilt sie als indigen (einheimisch) oder Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) und ist stabil in der Natur verbreitet. Ihr typischer Lebensraum sind Waldränder und Gebüsche, wo sie als Pionierpflanze (Art, die neu geschaffene Lebensräume besiedelt) fungiert. Die morphologischen Besonderheiten liegen in der spezifischen Biegung der Blättchen. Da sie Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln) vom Typ AM (Arbuskuläre Mykorrhiza) bildet, ist sie bestens mit dem Bodenpilz-Netzwerk vernetzt.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.