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Rubus henrici-egonis
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Auch bekannt als: Rubus henrici-egonis
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Kaum zu übersehen: Heinrich Egons Brombeere (Rubus henrici-egonis) verrät sich durch ihre kräftig bewehrten Ruten und die typisch fünfzähligen weißen Blüten der Rosengewächse. Da diese Art extrem selten ist und auf der Roten Liste unter der Kategorie R (extrem selten) geführt wird, ist sie ein wahrer Schatz für den Naturgarten. Besonders Schmetterlinge wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) profitieren von ihrem Vorhandensein. Wenn du einer so raren heimischen Art ein Zuhause gibst, leistest du einen direkten Beitrag zum Artenschutz. Mit dieser Pflanze holst du dir ein Stück unberührte Naturgeschichte in deinen Garten.
Botanische Rarität: Ein exklusives Refugium für bedrohte Würfel-Dickkopffalter.
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Diese Brombeere ist eine lebenswichtige Ressource für spezialisierte Schmetterlinge. Nach aktuellen Beobachtungsdaten nutzen Arten wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius), der Rosengewächs-Dickkopffalter (Spialia rosae) und der Südliche Würfel-Dickkopffalter (Spialia orbifer) die Pflanze als Nektarquelle oder Eiablageplatz. Auch seltenere Arten wie der Schwarzbraune Würfel-Dickkopffalter (Muschampia cribrellum) und verschiedene Perlmuttfalter-Arten wie der Polar-Perlmuttfalter (Boloria polaris) oder der Hochmoor-Perlmuttfalter (Boloria frigga) finden hier Nahrung. In den hohlen oder markhaltigen Stängeln können zudem Wildbienen ihre Nester anlegen, wenn man die Ruten im Winter stehen lässt.
Heinrich Egons Brombeere ist nicht als kindersicher eingestuft, da sie kräftige Stacheln besitzt, die zu schmerzhaften Kratzern führen können. Im Gegensatz zu vielen Zierpflanzen ist sie jedoch nicht giftig. Achte darauf, sie dort zu pflanzen, wo man nicht versehentlich in die Ruten greift, etwa als rückwärtige Heckenpflanze.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Heinrich Egons Brombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und wird als indigen (einheimisch) oder Archäophyt (Pflanzenart, die vor 1492 durch menschlichen Einfluss eingeführt wurde) eingestuft. Sie kommt natürlicherweise in Deutschland und Österreich vor, meist an Waldrändern oder in Heckengesellschaften. Als zweijähriger Strauch bildet sie im ersten Jahr Ruten und im zweiten Jahr Blüten an den Seitentrieben aus. Eine Besonderheit ist ihre Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen vom Typ AM (Arbuskuläre Mykorrhiza), die die Nährstoffaufnahme aus dem Boden verbessern.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.