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Rubus myricae
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Auch bekannt als: Rubus myricae
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Heide-Brombeere (Rubus myricae) an ihren typisch bogig überhängenden Trieben und den zarten, hellen Blütenschalen, die im Frühsommer erscheinen. Als heimischer Strauch ist sie ein wertvoller Baustein für die Artenvielfalt in deinem Garten. Besonders spezialisierte Schmetterlinge wie der Rote Würfelfalter (Spialia sertorius) oder der Heilziest-Dickkopffalter (Spialia rosae) steuern die Pflanze gezielt an. Wenn du einen naturnahen Gartenbereich mit echtem ökologischem Mehrwert schaffen willst, ist diese Brombeere eine ausgezeichnete Wahl. Hol dir mit ihr ein Stück lebendige Heidelandschaft direkt vor die Terrassentür.
Wichtige Tankstelle für den seltenen Roten Würfelfalter.
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Die Heide-Brombeere ist eine zentrale Nektarquelle für spezialisierte Schmetterlingsarten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders Würfelfalter wie der Westliche Würfelfalter (Spialia orbifer) und der Schwarzbraune Würfelfalter (Muschampia tessellum) von ihr. Auch seltenere Falter der nördlichen Regionen wie Boloria polaris oder der Arktische Perlmuttfalter (Boloria freija) sind auf solche Bestände angewiesen. Durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (Pilz-Wurzel-Symbiose) stärkt die Pflanze zudem die biologische Aktivität im Boden. In den Wintermonaten bieten die verholzten Triebe zudem wichtige Strukturen für überwinternde Lebewesen.
Die Heide-Brombeere ist aufgrund ihrer Stacheln als nicht kindersicher eingestuft. Es besteht ein Verletzungsrisiko für Kinder und Haustiere bei direktem Kontakt mit den Trieben. Giftige Inhaltsstoffe sind nicht bekannt, dennoch empfiehlt sich eine Pflanzung abseits von Hauptlaufwegen im Garten.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Die Heide-Brombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland als indigen (einheimisch) oder Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) eingestuft. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst meist mäßig warme Standorte an Waldrändern oder in Heidelandschaften. Botanisch zeichnet sie sich durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) aus, eine Form der Pilzsymbiose zur verbesserten Nährstoffaufnahme. Sie bevorzugt Standorte mit neutralen bis schwach sauren Bodenverhältnissen und gilt laut Roter Liste aktuell als ungefährdet.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.