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Rubus oblongifolius
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Auch bekannt als: Rubus oblongifolius
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Auffällig sind bei der Verlängertblättrigen Brombeere (Rubus oblongifolius) die im Vergleich zu anderen Arten deutlich gestreckten Blätter und die typisch bogig wachsenden Triebe. Diese heimische Art ist eine echte Bereicherung für deinen Garten, wenn du Wert auf echten Artenschutz legst. Besonders Schmetterlinge wie der Rote Würfelfalter (Spialia sertorius) finden hier eine wichtige Lebensgrundlage. Im Gegensatz zu vielen gezüchteten Beerensträuchern bietet sie die perfekte Mischung aus Schutzraum und Nahrungsquelle. Mit dieser Pflanze schaffst du ein Stück ursprüngliche Natur direkt vor deiner Terrassentür.
Lebenswichtige Futterpflanze für seltene Würfelfalter und Beeren-Buffet für Vögel.
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Diese Brombeere ist ein Magnet für bedrohte Falter. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Schmetterlinge wie der Rote Würfelfalter (Spialia sertorius) und der Steppenheiden-Würfelfleckenfalter (Muschampia tessellum) direkt von ihr. Auch Perlmuttfalter-Arten wie der Hochnordische Perlmuttfalter (Boloria polaris) oder der Polar-Perlmuttfalter (Boloria frigga) steuern die Blüten an. Neben Nektar bietet das dichte Gestrüpp sichere Nistplätze für Kleinvögel und Schutz für Igel. Die Beeren dienen im Spätsommer als energiereiche Nahrung für Vögel und Bilche.
Obwohl die Beeren genießbar sind, gilt die Pflanze wegen ihrer wehrhaften Dornen als nicht kindersicher. Du solltest sie daher so platzieren, dass Kinder beim Spielen nicht versehentlich in die Zweige geraten. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten, doch der vorsichtige Umgang ist wegen der Verletzungsgefahr an den Stacheln ratsam.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Die Verlängertblättrige Brombeere (Rubus oblongifolius) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland und Österreich indigen, also ursprünglich heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst Waldränder und Gebüsche, wo sie als Pionierart wichtige ökologische Nischen füllt. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre namensgebenden, länglichen Blätter aus. Eine Besonderheit ist ihre Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (Arbuskuläre Mykorrhizapilze), die ihr hilft, Nährstoffe effizienter aus dem Boden aufzunehmen und Trockenperioden besser zu überstehen.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.