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Rubus wittigianus
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Auch bekannt als: Rubus wittigianus, Wittig-Brombeere
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren bogig überhängenden, stacheligen Ruten und den typisch fünfzähligen Blättern lässt sich Wittigs Brombeere (Rubus wittigianus) sofort erkennen. Als indigen (einheimisch) eingestufte Art ist sie ein unverzichtbarer Bestandteil für deinen Naturgarten, da sie eine wertvolle Struktur für die Tierwelt schafft. Besonders Falter wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) profitieren von dieser Pflanze als Lebensraum. Mit ihrer Wahl förderst du die Artenvielfalt und schaffst einen geschützten Raum für viele Gartenbewohner. Du machst hier alles richtig, wenn du auf heimische Wildsträucher setzt.
Wildes Buffet für acht spezialisierte Falterarten wie den Würfel-Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine wichtige Nahrungsquelle für eine Vielzahl spezialisierter Falter. Besonders Dickkopffalter wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius), Spialia rosae und Spialia orbifer nutzen die Pflanze intensiv. Auch Arten wie der Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) und Muschampia cribrellum sind auf solche Bestände angewiesen. Zudem profitieren Perlmuttfalter wie Boloria polaris, Boloria frigga und Boloria freija von den Blüten. Vögel schätzen das dichte, stachelige Dickicht als sicheren Rückzugsort vor Fressfeinden und nutzen die Früchte als Nahrung.
Wittigs Brombeere ist aufgrund ihrer kräftigen Stacheln als nicht kindersicher eingestuft. Es besteht eine mechanische Verletzungsgefahr für Kinder und Haustiere, weshalb sie eher in Randbereichen des Gartens stehen sollte. Die Pflanze selbst ist nicht giftig, sondern ein wertvoller, wenn auch wehrhafter Teil der Natur.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Wittigs Brombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland als heimische Art verbreitet. Ihr natürliches Vorkommen liegt vor allem an Waldrändern und in Gebüschen, die als Übergangszonen zwischen Offenland und Wald dienen. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre kräftigen Stacheln und die charakteristischen Blütenstände aus. Als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) oder indigenes Gewächs ist sie perfekt an die hiesigen Bodenverhältnisse und das Klima angepasst.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.