Bild folgtKI-generierte IllustrationSericomyia lappona
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Diese kräftig gebaute Schwebfliege erkennst du sofort an ihren markanten weißen Querbinden auf dunklem Hinterleib und ihrem rüttelnden Flug. Sie beherrscht den Schwebflug perfekt und verharrt oft unbeweglich in der Luft, bevor sie zur nächsten Blüte der Hundsrose (Rosa canina) oder Himbeere (Rubus idaeus) weiterfliegt. Ihr Aussehen ist eine Form der Mimikry (Nachahmung wehrhafter Insekten), womit sie Vögeln eine Wehrhaftigkeit vorspiegelt, die sie gar nicht besitzt. In deinem Garten ist sie eine höchst willkommene Bestäuberin, die auch den Scharfen Hahnenfuß (Ranunculus acris L.) und den Sand-Thymian (Thymus serpyllum) besucht. Die Larven der Schwebfliegen sind als fleißige Blattlaus-Vertilger (Nützlinge, die Pflanzenschädlinge fressen) bekannt und unterstützen dich bei der natürlichen Gartenpflege. Du kannst dieses Insekt fördern, indem du Pflanzen wie die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium L.) oder den Teufelsabbiss (Succisa pratensis) anpflanzt. Auch Augentrost (Euphrasia L.) und Blutwurz (Potentilla erecta) dienen ihr als wichtige Energiequellen. Ein naturnaher Garten ohne chemische Spritzmittel bietet ihr den nötigen Lebensraum.
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Die Weißband-Torfschwebfliege ist für Menschen völlig harmlos, da sie weder stechen noch beißen kann. Trotz ihrer Ähnlichkeit mit Wespen besitzt sie keinen Giftstachel. In deinem Garten ist sie ein nützlicher Gast, der die Bestäubung fördert und keinen Schaden anrichtet.
Die Weißband-Torfschwebfliege (Sericomyia lappona) gehört zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler. Diese heimische Art ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt bevorzugt feuchte Waldränder und Moorgebiete. Mit einer Körperlänge von etwa 10 bis 15 Millimetern gehört sie zu den auffälligeren Arten ihrer Gattung. Die adulten (erwachsenen) Tiere sind wichtige Bestäuber und fliegen meist in einer Generation pro Jahr.
12 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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