Bild folgtKI-generierte IllustrationSphecodes pellucidus
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Die Sand-Blutbiene (Sphecodes pellucidus) ist eine eher kleine Wildbiene, die du an ihrem auffällig rot gezeichneten Hinterleib und ihrem charakteristischen, suchenden Flugverhalten dicht über der Erdoberfläche identifizierst. In deinem Garten kannst du dieses Tier in den Monaten April bis Juli beobachten. Da sie polylektisch (viele verschiedene Pflanzenfamilien als Nahrungsquelle nutzend) ist, zeigt sie sich beim Blütenbesuch wenig wählerisch. Im zeitigen Frühjahr sind vor allem Weiden wie die Sal-Weide, die Kriech-Weide oder die Grau-Weide wichtige Anlaufstellen für sie. Auch die Blüten des Apfels werden gerne angeflogen, um Energie zu tanken. Im weiteren Saisonverlauf nutzt sie Doldenblütler wie den Gewöhnlichen Bärenklau oder die Gewöhnliche Möhre. Um diese Wildbiene zu fördern, solltest du im Garten offene, sonnige Bodenstellen erhalten, da diese oft als Lebensraum dienen. Ein Verzicht auf flächendeckenden Rindenmulch hilft ihr dabei, geeignete Plätze zu finden. Ein strukturreicher Garten mit den genannten Pflanzenarten bietet ihr eine ideale Lebensgrundlage.
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Die Sand-Blutbiene ist für den Menschen vollkommen harmlos und zeigt kein aggressives Verhalten. Sie besitzt zwar einen Stachel, setzt diesen aber zur Verteidigung gegenüber Menschen praktisch nie ein. Wie alle heimischen Wildbienen steht sie unter dem Schutz der Naturschutzgesetze und sollte in ihrem natürlichen Verhalten nicht gestört werden.
Die Sand-Blutbiene gehört zur Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) und zur Familie der Halictidae (Schmalbienen). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien, wo sie bevorzugt in sandigen oder lückig bewachsenen Gebieten vorkommt. Innerhalb der Gattung der Blutbienen (Sphecodes) ist sie eine von vielen Arten, deren Bestimmung im Feld oft schwierig ist und meist eine Untersuchung unter dem Binokular (Stereomikroskop) erfordert. Ihre Biologie ist eng an die Verfügbarkeit geeigneter Offenlandbiotope gebunden.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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