
Erigeron annuus
Auch bekannt als: Einjähriger Feinstrahl, Feinstrahl, Weißes Berufkraut, Einjähriges Berufkraut
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
78
Arten
interagieren
116
Interaktionen
dokumentiert
Das Feinstrahl-Berufkraut (Erigeron annuus) fällt durch seine zahlreichen, gänseblümchenähnlichen Blüten mit feinen weißen Strahlenblüten und gelber Mitte schnell auf. Auf den ersten Blick wirkt die Art attraktiv und wird auch von verschiedenen Insekten besucht. Trotzdem ist sie für naturnahe Gärten, Wildblumenwiesen und artenreiche Säume nicht zu empfehlen. Erigeron annuus ist in Deutschland ein etablierter Neophyt und kann sich über seine vielen flugfähigen Samen stark ausbreiten. Besonders auf offenen, gestörten oder mageren Standorten kann die Art gebietsfremd Wildpflanzen verdrängen und dadurch die Entwicklung artenreicher Naturgartenflächen beeinträchtigen. Deshalb sollte das Feinstrahl-Berufkraut nicht ausgesät, nicht gezielt gepflanzt und vor der Samenreife entfernt werden. Für Naturgärten sind gebietsfremd Alternativen die deutlich bessere Wahl, zum Beispiel Wiesen-Margerite, Schafgarbe, Wiesen-Flockenblume, Skabiosen-Flockenblume, Wilde Möhre oder Färberkamille. Sie bieten Bestäubern Nahrung und passen zugleich besser in gebietsfremd Pflanzengesellschaften. Erigeron annuus ist in Deutschland ein etablierter Neophyt und kann sich über seine vielen flugfähigen Samen stark ausbreiten. Besonders auf offenen, gestörten oder mageren Standorten kann die Art gebietsfremd Wildpflanzen verdrängen und dadurch die Entwicklung artenreicher Naturgartenflächen beeinträchtigen. Deshalb sollte das Feinstrahl-Berufkraut nicht ausgesät, nicht gezielt gepflanzt und vor der Samenreife entfernt werden. Für Naturgärten sind gebietsfremd Alternativen die deutlich bessere Wahl, zum Beispiel Wiesen-Margerite, Schafgarbe, Wiesen-Flockenblume, Skabiosen-Flockenblume, Wilde Möhre oder Färberkamille. Sie bieten Bestäubern Nahrung und passen zugleich besser in gebietsfremd Pflanzengesellschaften.
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Das Feinstrahl-Berufkraut (Erigeron annuus) wird zwar von verschiedenen blütenbesuchenden Insekten aufgesucht, sollte ökologisch aber nicht als empfehlenswerte Naturgartenpflanze bewertet werden. Einzelne Bestäuber können die Blüten nutzen, doch dieser Nutzen muss gegen die starke Ausbreitungsfähigkeit der Art abgewogen werden. Die sehr leichten Diasporen ermöglichen eine weite Verbreitung durch den Wind. Dadurch kann sich Erigeron annuus schnell auf offenen, gestörten oder nährstoffreicheren Standorten ansiedeln und in geeigneten Lebensräumen größere Bestände bilden. In artenreichen Wildblumenwiesen, Säumen und mageren Naturgartenflächen kann dies problematisch werden, weil heimische Pflanzenarten verdrängt oder in ihrer Entwicklung behindert werden können. Für den Naturgarten ist das Feinstrahl-Berufkraut deshalb keine geeignete Zielart. Es sollte nicht ausgesät oder gezielt gefördert werden. Wo die Art auftritt, ist eine Entfernung vor der Samenreife sinnvoll, besonders in Flächen, die zu artenreichen heimischen Pflanzengesellschaften entwickelt werden sollen. Die sehr leichten Diasporen ermöglichen eine weite Verbreitung durch den Wind. Dadurch kann sich Erigeron annuus schnell auf offenen, gestörten oder nährstoffreicheren Standorten ansiedeln und in geeigneten Lebensräumen größere Bestände bilden. In artenreichen Wildblumenwiesen, Säumen und mageren Naturgartenflächen kann dies problematisch werden, weil heimische Pflanzenarten verdrängt oder in ihrer Entwicklung behindert werden können. Für den Naturgarten ist das Feinstrahl-Berufkraut deshalb keine geeignete Zielart. Es sollte nicht ausgesät oder gezielt gefördert werden. Wo die Art auftritt, ist eine Entfernung vor der Samenreife sinnvoll, besonders in Flächen, die zu artenreichen heimischen Pflanzengesellschaften entwickelt werden sollen.
Bitte beachte, dass das Feinstrahl-Berufkraut nicht als kindersicher eingestuft ist. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle eines Verdachts auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.747 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 7), damit die Pflanze ihre volle Vitalität entfaltet.
Boden: Als Starkzehrer benötigt die Art einen nährstoffreichen, fetten Boden für ein gesundes Wachstum.
Feuchtigkeit: Halte das Substrat frisch (Feuchtewert 6); mäßig feuchte Erde ohne Staunässe ist ideal.
Bodenreaktion: Ein neutraler bis schwach saurer Boden (Reaktionswert 6) wird bevorzugt.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst in die Erde.
Platzbedarf: Berücksichtige bei der Planung die Endhöhe von 0,75 m.
Vermehrung: Die sehr leichten Samen (0,0323 mg) verbreiten sich effektiv über den Wind.
Pflanzpartner: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) ist eine ideale Partnerin, da sie ähnliche Ansprüche an die Nährstoffversorgung stellt und ökologisch wertvoll ergänzt.
Das Feinstrahl-Berufkraut (Erigeron annuus) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales). Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, ist es in Deutschland, Österreich und der Schweiz mittlerweile als etablierter Neophyt (Pflanze, die nach 1492 eingeführt wurde) weit verbreitet. Die Art besiedelt bevorzugt frische Standorte auf nährstoffreichen Böden. Botanisch zeichnet sie sich als krautige, nicht verholzte Pflanze mit breitblättrigem Laub aus, deren Blattoberfläche im Durchschnitt 771,09 mm² beträgt.
51 Arten interagieren mit dieser Pflanze
27 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_855870373
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