Bild folgtKI-generierte IllustrationRabelera holostea
Auch bekannt als: Rabelera holostea, Große Sternmiere
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist das Große Sternkraut (Rabelera holostea) durch seine strahlend weißen, tief eingekerbten Blütenblätter, die wie kleine Sterne aus dem Grün hervorstechen. In deinem Garten schließt diese heimische Art die Lücke an schattigen Plätzen und bietet wertvolle Nahrung für Wildbienen wie die Gewöhnliche Bindensandbiene (Andrena flavipes). Mit ihrer langen Blütezeit ist sie ein zuverlässiger Ankerpunkt für die Artenvielfalt. Wenn du nach einer pflegeleichten Pflanze für den Gehölzrand suchst, machst du mit diesem Nelkengewächs alles richtig.
Sternstunden für Sandbienen: Ein weißes Blütenmeer von Januar bis November.
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Diese Art ist eine wichtige Tankstelle für spezialisierte Bestäuber in den schattigen Gartenbereichen. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders die Gewöhnliche Bindensandbiene (Andrena flavipes) und die Gelbbeinige Kielsandbiene (Andrena flavipes) von dem Nektarangebot. Auch der Aurorafalter (Anthocharis cardamines) sucht die weißen Blüten regelmäßig auf. Sogar seltene Gäste wie die Blattwespe (Tenthredo koehleri) werden angelockt. Da die Pflanze laut Datenbank fast das ganze Jahr über blüht, stellt sie eine außergewöhnlich verlässliche Nahrungsquelle dar.
Bitte beachte, dass das Große Sternkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Achte daher darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen oder verschlucken. Im Falle eines Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jan – Nov
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen Platz im Schatten, an dem die Pflanze vor praller Mittagssonne geschützt ist.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte 'frisch' (mäßig feucht) sein; achte darauf, dass die Erde in Trockenperioden nicht völlig ausdörrt.
Boden: Als Mittelzehrer (Pflanze mit durchschnittlichem Nährstoffbedarf) kommt sie mit normalem Gartenboden bestens zurecht.
Pflanzzeit: Setze das Sternkraut von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange kein Bodenfrost herrscht.
Pflege: Die Pflanze ist sehr robust; ein Rückschnitt ist im naturnahen Garten nicht erforderlich.
Vermehrung: Sie breitet sich über Kriechsprosse von selbst aus, bleibt dabei aber gut kontrollierbar.
Kombination: Eine ideale Partnerin ist die Rote Lichtnelke (Silene dioica). Beide teilen den Anspruch an frische Böden und halbschattige Standorte, was eine ökologisch wertvolle Pflanzengemeinschaft für Waldrand-Situationen schafft.
Das Große Sternkraut (Rabelera holostea) gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich weit verbreitet. Es besiedelt bevorzugt frische Laubmischwälder und schattige Säume (Übergangsbereiche zwischen Wald und Offenland). Charakteristisch sind die vierkantigen, brüchigen Stängel und die schmalen, grasartigen Blätter, die paarweise am Halm sitzen. Die Pflanze wächst ausdauernd (mehrjährig) und bildet durch unterirdische Ausläufer lockere Bestände.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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