Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena nitida (Müller, 1776)
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Du erkennst die Glänzende Düstersandbiene an ihrem fast haarlosen, tiefschwarz glänzenden Hinterleib und der dichten, fuchsroten Behaarung auf dem Brustabschnitt. Mit einer Größe von bis zu 15 Millimetern gehört sie zu den größeren Vertretern ihrer Gattung. Pro Jahr bildet sie nur eine Generation aus (univoltin). Die Weibchen graben Gänge in den Gartenboden, wo sie ihre Eier einzeln in sorgsam angelegten Brutpforten ablegen. Im Frühling ist sie ein häufiger Gast am Knöllchen-Scharbockskraut (Ficaria verna), am Gewöhnlichen Gundermann (Glechoma hederacea) sowie an den Blüten des Wild-Apfels (Malus sylvestris) und des Kultur-Apfels (Malus domestica). Während des Sommers besucht sie das Kleine Mädesüß (Filipendula vulgaris) und den Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens). Die Larve ernährt sich im Nest ausschließlich von einem zuvor eingetragenen Gemisch aus Pollen und Nektar. Das Tier überwintert bereits fertig entwickelt als Imago (erwachsenes Insekt) in seiner unterirdischen Zelle. Du kannst die Art fördern, indem du sonnige Bodenstellen nicht bepflanzt oder mit Rindenmulch abdeckst, damit die Biene dort ungehindert ihre Nester anlegen kann.
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Dieses Tier ist völlig harmlos und ein nützlicher Bestäuber in deinem Garten. Die Biene ist friedfertig und ihr Stachel kann die menschliche Haut kaum durchdringen. Als besonders geschützte Art darf sie nicht gefangen oder in ihrem Nistbereich gestört werden.
Die Glänzende Düstersandbiene gehört zur Familie der Andrenidae (Sandbienen) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Gärten, Wiesen und Waldränder. Als solitäre (einzeln lebende) Wildbiene bildet sie keine Staaten, nistet aber oft in lockeren Gruppen im Erdboden. Man unterscheidet sie von ähnlichen Arten durch den markanten Kontrast zwischen der rötlichen Thoraxbehaarung (Brustbehaarung) und dem glatten, schwarzen Abdomen (Hinterleib).
126 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloRes_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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