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Potentilla pusilla
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Auch bekannt als: Sternhaariges Frühlings-Fingerkraut
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für das Flaum-Fingerkraut sind die bodennahen, fünffingerigen Blätter, die durch ihre weiche Behaarung silbrig schimmern. Mit seinen leuchtend gelben Schalenblüten ist es einer der ersten Farbtupfer im Frühlingsgarten. Für die Artenvielfalt ist die Pflanze von hohem Wert, da sie als wichtige Futterquelle für spezialisierte Falter wie den Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) dient. In der freien Natur ist die Art bereits gefährdet, weshalb dein Garten ein wichtiger Rückzugsort sein kann. Wenn du einen sonnigen Standort mit magerem Boden hast, wirst du an diesem kleinen Überlebenskünstler viel Freude haben.
Gelber Frühjahrsbote und Rettungsinsel für seltene Würfel-Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Flaum-Fingerkraut eine lebensnotwendige Pflanze für verschiedene Dickkopffalter. Besonders der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und der Südliche Würfel-Dickkopffalter (Spialia orbifer) sind auf diese Art angewiesen. Auch seltenere Falter wie der Schwarzbraune Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) profitieren von den Blüten. Die frühe Blütezeit im April stellt ein wichtiges Nahrungsangebot dar, wenn viele andere Pflanzen noch ruhen. Da die Pflanze eine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (Wurzelpilze) eingeht, verbessert sie zudem die Bodenstruktur auf natürliche Weise.
Nach den vorliegenden Daten wird die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn viele Fingerkräuter in der Volksmedizin bekannt sind, sollte ein Verzehr bei dieser Art vorsichtshalber vermieden werden. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Gartenpflanzen besteht aufgrund der charakteristischen behaarten Blätter jedoch kaum.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,264 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Flaum-Fingerkraut gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen. Es ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie lichte Waldränder. Charakteristisch ist der niederliegende Wuchs mit Ausläufern, die dichte Teppiche bilden können. Die Art gilt laut Roter Liste als gefährdet (Kategorie 3) und ist ein wertvoller Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder als indigen gilt).
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.