Bild folgtKI-generierte IllustrationTelekia speciosa
Auch bekannt als: Hohe Telekie, Ochsenauge, Großblumiger Scheinalant, Große Telekie
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt die Gewöhnliche Telekie (Telekia speciosa) durch ihre riesigen, herzförmigen Blätter und die strahlend gelben Blütenkörbe mit den fadenfeinen Strahlenblüten auf. In Deinem Garten übernimmt sie die Rolle einer imposanten Strukturpflanze, die besonders im Halbschatten glänzt. Ökologisch ist sie ein wertvoller Anlaufpunkt für Insekten wie das Tagpfauenauge (Aglais io) oder die Helle Erdhummel (Bombus lucorum), die hier reichlich Nektar finden. Mit einer Höhe von genau 1.1 m setzt sie markante Akzente, ohne zu wuchern. Wenn Du einen feuchten, nährstoffreichen Platz anbietest, wirst Du viel Freude an dieser pflegeleichten Wildstaude haben.
Stattlicher Riese: 1.1 m hohe Insektentankstelle für Tagpfauenauge und Hummeln.
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Die Gewöhnliche Telekie ist eine wichtige Tankstelle für Tagfalter und Wildbienen. Zu den regelmäßigen Besuchern gehören der Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni), das Tagpfauenauge (Aglais io) und das Braunauge (Lasiommata maera). Auch die Helle Erdhummel (Bombus lucorum) nutzt das Angebot der gelben Blüten intensiv. Im Spätsommer und Herbst profitierst Du von der Samenreife: Der Distelfink (Carduelis carduelis) pickt die kleinen Samen gerne aus den verblühten Köpfen. Da die Samen mit nur 0.56 mg sehr leicht sind, können sie über weite Strecken vom Wind getragen werden und besiedeln so neue Nischen im naturnahen Garten.
Die Gewöhnliche Telekie (Telekia speciosa) wird als nicht kindersicher eingestuft. Da sie keine klassische Speisepflanze ist, solltest Du sie außerhalb der Reichweite von Kleinkindern pflanzen und darauf achten, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Bei Unsicherheiten oder versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.104 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten oder in der Sonne (Lichtzahl 7).
Boden: Die Pflanze ist ein Starkzehrer (benötigt viele Nährstoffe), daher ist ein fetter, nährstoffreicher Boden ideal.
Feuchtigkeit: Achte darauf, dass der Boden stets frisch bis mäßig feucht (Feuchtezahl 7) bleibt; Trockenheit verträgt sie schlecht.
Bodenbeschaffenheit: Ein kalkhaltiger / basischer Boden wird bevorzugt.
Pflanzzeit: Setze sie im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden frostfrei ist.
Platzbedarf: Plane ausreichend Raum ein, da sie genau 1.1 m hoch wird und sehr große Blätter ausbildet.
Pflege: Schneide die Stängel erst im zeitigen Frühjahr zurück, damit die hohlen Triebe Insekten als Winterquartier dienen.
Vermehrung: Die leichten Samen (0.56 mg) verbreiten sich von selbst durch den Wind.
Gute Partnerin: Der Gewöhnliche Wasserdost (Eupatorium cannabinum) passt hervorragend, da er ähnliche Ansprüche an Feuchtigkeit und Nährstoffe stellt.
Die Gewöhnliche Telekie gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ursprünglich in den Gebirgen Südosteuropas beheimatet, ist sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) mittlerweile fest etabliert. Ihr natürlicher Lebensraum sind lichte Bergwälder und feuchte Waldränder. Als krautige Pflanze (nicht verholzend) zieht sie sich im Winter komplett in den Boden zurück. Auffällig sind ihre wechselständigen, breitblättrigen Blätter, die am Grund oft herzförmig gestaltet sind.
11 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →