
Trifolium arvense
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Auch bekannt als: Mäuseklee, Katzenklee
13
Arten
interagieren
51
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Hasen-Klee (Trifolium arvense) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die weichen, länglichen Blütenköpfe sehen aus wie kleine, silbrig-rosa Hasenpfoten. Diese Pflanze ist ein Spezialist für karge Standorte und zeigt uns, dass auch auf trockensten Böden Leben gedeiht. Als heimischer Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor langer Zeit bei uns heimisch wurde) bereichert er die Artenvielfalt in deinem Garten. Da er als Schwachzehrer (Pflanze mit sehr geringem Nährstoffbedarf) gilt, ist er ideal für dich, wenn du eine pflegeleichte und ökologisch wertvolle Ecke auf sandigem Boden schaffen möchtest. Schau ihm beim Wachsen zu und freue dich über diesen robusten Überlebenskünstler.
Silbrige Hasenpfoten für trockene Plätze: Ein genügsamer Heimkehrer für Magerrasen.
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Als indigen (ursprünglich heimisch) eingestufte Art ist der Hasen-Klee perfekt an das hiesige Klima angepasst. Er besetzt ökologische Nischen an extrem trockenen Standorten, an denen viele andere Pflanzen nicht überleben können. Durch seine Symbiose mit Bodenpilzen (Mykorrhiza) trägt er zur Stabilität des Boden-Ökosystems bei. Als Archäophyt ist er seit Jahrhunderten fester Bestandteil unserer Landschaft und fördert die biologische Vielfalt auf mageren Flächen. Er dient in der freien Natur als wichtiger Mosaikstein für die Vernetzung von Trockenbiotopen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Nektarwert
4
Pollenwert
4
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,147 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Hasen-Klee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt trockenwarme Standorte wie Magerrasen (nährstoffarme, sonnige Wiesen). Charakteristisch ist die dichte, weiche Behaarung der gesamten Pflanze, die als Verdunstungsschutz fungiert. Die Art geht im Boden eine Verbindung mit arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM - eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilz und Wurzel) ein, was ihr hilft, auch unter schwierigen Bedingungen Nährstoffe aufzunehmen.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_395801067
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.