Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Crambidae
Engl.: Rusty Dot
8
Pflanzen
besucht
12
Interaktionen
dokumentiert
3
Wirtspflanzen
bekannt
Typisch für den Rostfarbenen Zünsler (Udea ferrugalis) ist seine Zugehörigkeit zu den Nachtfaltern (Lepidoptera – Schuppenflügler) und seine unauffällige Lebensweise in der dichten Vegetation. Bei diesem Insekt musst du klar zwischen der Raupe und dem erwachsenen Falter unterscheiden. Während die Raupen an Pflanzen wie der Runkelrübe (Beta vulgaris), der Gewöhnlichen Wegwarte (Cichorium intybus) oder dem Wildkohl (Brassica oleracea) fressen, suchen die Falter zur Stärkung verschiedene Blüten auf. In deinem Garten fliegen sie besonders gerne den Gewöhnlichen Efeu (Hedera helix), den Schwarzen Holunder (Sambucus nigra) oder den Gewöhnlichen Wasserdost (Eupatorium cannabinum) an. Auch das Mexikanische Berufkraut (Erigeron karvinskianus) und die Safran-Rebendolde (Oenanthe crocata) dienen ihnen als wichtige Nektarquellen. Da die Art in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist, stellt sie einen festen Bestandteil unserer Natur dar. Du kannst den Falter fördern, indem du diese heimischen Pflanzen in deinem Garten zulässt und so für ein reiches Nahrungsangebot sorgst.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Dieser Falter ist für Menschen und Haustiere vollkommen harmlos. Er steht nicht unter gesondertem Artenschutz, ist aber ein wertvoller Teil der heimischen Fauna (Tierwelt) und richtet in Gärten keinen nennenswerten Schaden an.
Der Rostfarbene Zünsler (Udea ferrugalis) ist ein Schmetterling (Lepidoptera – Schuppenflügler) aus der Familie der Crambidae (Rüsselzünsler – eine Familie meist kleinerer, zierlicher Falter). Er ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien heimisch und besiedelt dort vielfältige Lebensräume. Die Falter sind dämmerungsaktiv (während der Abenddämmerung fliegend) und gut an ihre Umgebung angepasst. Ihre Existenz ist eng an das Vorkommen spezifischer Futterpflanzen gebunden, die sowohl die Entwicklung der Raupen als auch die Ernährung der erwachsenen Tiere sicherstellen.
5 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →