Bild folgtKI-generierte IllustrationPhalaris arundinacea subsp. arundinacea
Auch bekannt als: Phalaris arundinacea subsp. arundinacea
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst das Rohr-Glanzgras an seinen breiten, kräftigen Blättern und den stattlichen, aufrechten Halmen, die im Wind sanft hin- und herschwingen. Es ist ein wertvoller Bestandteil feuchter Standorte in deinem Garten und dient als wichtige Lebensgrundlage für spezialisierte Falter. Besonders Schmetterlinge wie der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) oder der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) profitieren von dieser Pflanze. Wenn du eine naturnahe Ecke mit feuchtem Boden hast, ist dieses Gras eine hervorragende Wahl. Probier es doch mal an deinem Teichrand aus.
Stattlicher Uferwächter und wichtiger Hort für seltene Dickkopffalter.
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Dieses Gras ist ein unverzichtbarer Baustein für die Artenvielfalt in feuchten Gartenbereichen. Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist es eine wichtige Futterpflanze für verschiedene Dickkopffalter-Arten. Dazu zählen unter anderem der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) sowie der Schwarzfleckige Golddickkopffalter (Carterocephalus silvicola). Die Raupen dieser Falter nutzen die Blätter als Nahrung und Versteck. Durch sein leichtes Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 0,669 mg verbreitet es sich effizient über Wind und Wasser. Auch im Winter bietet die dichte Struktur Schutz für überwinternde Kleintiere.
Bitte beachte, dass das Rohr-Glanzgras laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Es empfiehlt sich daher, die Pflanze in Bereichen des Gartens zu platzieren, die nicht als Spielfläche für kleine Kinder dienen. Im Zweifelsfall oder bei versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.342 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort mit viel Sonne oder Halbschatten; das Gras liebt Licht für ein kräftiges Wachstum.
Der Boden sollte dauerhaft feucht bis nass sein, ideal ist ein Platz direkt am Teichufer oder in einer Sumpfzone.
Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden nicht gefroren ist.
Halte beim Einsetzen ausreichend Abstand, da das Gras durch Ausläufer in die Breite geht.
Eine Bodenvorbereitung ist meist nicht nötig, solange die Feuchtigkeit stimmt; schwere Lehmböden sind kein Problem.
Schneide die alten Halme erst im späten Winter zurück, um die Struktur über die kalte Jahreszeit zu erhalten.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über Teilung des Wurzelstocks im Frühjahr.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) – sie teilt die gleichen Standortansprüche und bildet einen schönen farblichen Kontrast.
Das Rohr-Glanzgras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. In der Natur findest du es typischerweise in Röhrichten (Pflanzengesellschaften an Gewässerrändern) oder auf nassen Wiesen. Morphologisch zeichnet es sich durch seine beachtliche Wuchshöhe von 1,34 m und seine breitblättrige Struktur aus. Es besitzt eine arbuskuläre Mykorrhiza (AM, eine Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln zur Nährstoffaufnahme). Als indigene (einheimische) Art ist es perfekt an unser Klima angepasst.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →