Bild folgtKI-generierte IllustrationCarterocephalus palaemon
Auch bekannt als: Bunter Dickkopffalter, Gelbwürfeliger Dickkopffalter, Gelbwürfliger Dickkopffalter, Großwegerichfalter
237
Pflanzen
besucht
514
Interaktionen
dokumentiert
4
Wirtspflanzen
bekannt
Auffaellig ist der Heller Dickkopffalter durch sein lebhaftes Flugverhalten und den fuer seine Familie typischen breiten Kopf. Du kannst den Falter vor allem im Juni beobachten, wenn er als Nektarquellen Pflanzen wie die Brombeere, das Englische Hasenglöckchen oder den Kriech-Günsel in deinem Garten aufsucht. Er gilt als oligophag (auf ein begrenztes Spektrum an Nahrungspflanzen spezialisiert), was ihn waehlerisch bei der Standortwahl macht. Waehrend die erwachsenen Schmetterlinge auch die Kuckucks-Lichtnelke, den Rot-Klee oder die Ungarische Witwenblume besuchen, benoetigen ihre Raupen ganz bestimmte Graeser als Nahrungsgrundlage. Zu diesen wichtigen Futterpflanzen gehoeren die Wald-Zwenke, die Felsen-Zwenke sowie das Gewoehnliche Pfeifengras. In deinem Garten kannst du diese Art aktiv unterstuetzen, indem du solche Graeser in ruhigen Ecken wachsen laesst und nicht gemaeht werden. Auch die Sumpf-Kratzdistel oder die Herzblaettrige Kugelblume sind wertvolle Anziehungspunkte fuer diesen kleinen Schmetterling. Durch den Erhalt von naturnahen Saumstrukturen (Uebergangsbereiche zwischen verschiedenen Lebensraeumen) bietest du ihm eine wichtige Lebensgrundlage.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Dieser Schmetterling ist fuer Menschen und Haustiere vollkommen harmlos und besitzt keine Wehr- oder Giftorgane. Da er sehr spezifische Ansprueche an seine Umwelt stellt, ist er ein wertvoller Anzeiger fuer die oekologische Qualitaet deines Gartens. Eine Verwechslungsgefahr mit anderen kleinen Faltern besteht, ist jedoch fuer den Gartenbesitzer ohne Belang.
Der Helle Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) gehoert zur Familie der Dickkopffalter (Hesperiidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Sein Verbreitungsgebiet umfasst unter anderem Deutschland, Oesterreich und die Schweiz. Charakteristisch ist der breite Kopf mit weit auseinanderstehenden Fuehlern, was ihn von vielen anderen Tagfaltern unterscheidet. Die Art ist eng an das Vorkommen bestimmter Graeser wie der Wald-Zwenke oder Calamagrostis purpurea gebunden, da diese die exklusive Nahrung fuer die Raupen bilden.
Nahrung
oligophagous
4 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
233 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →