
Helichrysum arenarium
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dokumentiert
Unverwechselbar ist die Sand-Strohblume durch ihre intensiv gelben, körbchenförmigen Blütenköpfe und die silbrig-filzige Behaarung ihrer Blätter. In deinem Garten schaffst du mit ihr einen wertvollen Rückzugsort für bedrohte Arten, da sie in Deutschland bereits als gefährdet auf der Roten Liste steht. Besonders der Heufalter (Colias hyale) sucht sie gerne als Nektarquelle auf, wenn andere Wiesen schon verblüht sind. Wenn du trockene, sandige Ecken hast, ist diese Pflanze die ideale Wahl für dich. Mit der Ansiedlung dieser seltenen Schönheit leistest du einen echten Beitrag zum lokalen Artenschutz.
Leuchtendes Gelb für trockene Ecken: Die seltene Retterin für den Heufalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Sand-Strohblume eine wichtige Tankstelle für den Heufalter (Colias hyale). Die Pflanze bietet in der späten Blütezeit im August Nahrung, wenn viele andere Arten bereits vertrocknet sind. Ihre Ausbreitungsstrategie ist auf Dynamik ausgelegt: Die winzigen Samen (nur 0,07 mg schwer) werden als Schirmchenflieger weit durch den Wind getragen. Im Winter dienen die stehengelassenen Stängel als Struktur für überwinternde Kleinstlebewesen. Da die Art auf der Roten Liste (Status 3) geführt wird, fungiert dein Garten hier als Trittsteinbiotop für den Erhalt dieser gefährdeten Spezies.
Die Sand-Strohblume wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen oder verschlucken. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unwohlsein kontaktiere bitte zur Sicherheit den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Nektarwert
3
Pollenwert
3
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,19 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Sand-Strohblume (Helichrysum arenarium) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie ist in Deutschland und Österreich indigen, also seit der letzten Eiszeit heimisch, und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie kalkarme Sandböden. Botanisch fällt sie durch ihren krautigen, nicht verholzten Wuchs und ihre breitblättrigen, weißfilzigen Laubblätter auf. Die filzige Schicht dient als effektiver Verdunstungsschutz an ihren extrem sonnigen Naturstandorten.
8 Arten interagieren mit dieser Pflanze
1 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_276042257
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.