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Sibbaldia procumbens
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Auch bekannt als: Sibbaldia procumbens
13
Arten
interagieren
13
Interaktionen
dokumentiert
An den dreizähligen Blättern, die an der Spitze jeweils genau drei Zähnchen aufweisen, lässt sich der Gelbling (Sibbaldia procumbens) sofort erkennen. Diese unscheinbare Staude aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) bildet dichte Polster und ist ein wichtiger Bestandteil unserer alpinen Flora. Im Garten fördert sie spezialisierte Falter wie den Roten Würfelfalter (Spialia sertorius) oder den Heilwurz-Würfelfalter (Muschampia tessellum). Wenn du eine Vorliebe für Gebirgspflanzen hast, bietet diese Art einen echten Mehrwert für die Artenvielfalt in deinem Steingarten. Hol dir mit dem Gelbling eine robuste Pflanze in dein Beet, die auch mit kühleren Lagen bestens zurechtkommt.
Alpine Kostbarkeit: Der Gelbling füttert seltene Würfelfalter im Steingarten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Gelbling eine wichtige Nahrungsquelle für eine Vielzahl spezialisierter Schmetterlinge. Besonders Würfelfalter wie der Rote Würfelfalter (Spialia sertorius), der Malven-Würfelfalter (Spialia orbifer) und der Heilwurz-Würfelfalter (Muschampia tessellum) fliegen die Blüten an. Auch alpine Perlmuttfalter wie der Nordische Perlmuttfalter (Boloria polaris) oder der Hochmoor-Perlmuttfalter (Boloria frigga) profitieren von dieser Pflanze. Über die Insektenwelt hinaus dient der Gelbling im Hochgebirge dem Alpenschneehuhn (Lagopus muta) als Nahrungspflanze. Mit der Ansiedlung in deinem Garten unterstützt du somit aktiv das Überleben spezialisierter Gebirgsarten.
Der Gelbling wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn die Pflanze nicht als klassische Giftpflanze bekannt ist, sollten Kinder im Garten sicherheitshalber nicht davon essen. Eine Verwechslung mit der Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) ist aufgrund der Blattform möglich, allerdings bildet der Gelbling keine weißen Blüten und keine fleischigen Früchte aus.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,028 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Gelbling (Sibbaldia procumbens) ist ein Vertreter der Rosengewächse (Rosaceae) und in den Hochlagen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Er besiedelt dort typischerweise Schneetälchen und alpine Rasen auf Urgestein. Die Pflanze wächst ausdauernd und krautig, wobei sie durch ihre niederliegenden Triebe oft teppichartige Matten bildet. Ein besonderes Merkmal ist die arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose mit Bodenpilzen, die dem Gelbling hilft, Nährstoffe in kargen Gebirgsböden effizienter aufzunehmen. Die Blüten sind klein und grünlich-gelb, was ihm seinen deutschen Namen eingebracht hat.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.