Bild folgtKI-generierte IllustrationLagopus muta
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Das Alpenschneehuhn (Lagopus muta) erkennst du im Winter an seinem schneeweißen Gefieder und den dicht befiederten Läufen (Beinen), die wie natürliche Schneeschuhe wirken. Dieser Vogel ist ein spezialisierter Pflanzenfresser, der sich von den Knospen, Trieben und Samen alpiner Flora ernährt. Auf seinem Speiseplan stehen gezielt Pflanzen wie die Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea), die Weiße Silberwurz (Dryas octopetala) oder der Steppen-Wundklee (Anthyllis vulneraria). Als Bodenbrüter legt das Weibchen seine Eier in eine flache Mulde, die gut getarnt zwischen Felsen liegt. Da das Tier ein Standvogel (ein Vogel, der im Winter nicht in den Süden zieht) ist, trotzt es selbst extremen Frostperioden in den Hochlagen. Den Ruf der Hähne erkennst du als ein trockenes, kehliges Knarren. Falls dein Garten in einer sehr hohen Gebirgslage liegt, kannst du dem Tier helfen, indem du Bestände der Gewöhnlichen Krähenbeere (Empetrum nigrum) oder der Vielblütigen Hainsimse (Luzula multiflora) unberührt lässt. In tiefer gelegenen Gärten wirst du diesen Bewohner der Arktis und Hochgebirge allerdings nicht antreffen. Ruhe im Gelände ist für sein Überleben weitaus wichtiger als eine Winterfütterung.
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Das Alpenschneehuhn ist streng geschützt und reagiert im Winter extrem empfindlich auf Störungen, da jede Flucht lebensnotwendige Energie kostet. Da es am Boden brütet, dürfen seine Nester niemals berührt oder durch freilaufende Hunde gefährdet werden.
Das Alpenschneehuhn gehört zur Familie der Fasanenartigen (Phasianidae) innerhalb der Ordnung der Hühnervögel. Es ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein charakteristischer Bewohner der alpinen Stufe (Höhenlage oberhalb der Baumgrenze). Die Art ist perfekt an extremes Klima angepasst und wechselt dreimal im Jahr ihr Gefieder zur Tarnung. Von ähnlichen Arten unterscheidet es sich durch den schwarzen Zügel (Federstreifen zwischen Schnabel und Auge) beim Männchen im Winterkleid.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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