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Alpagrostis schleicheri
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An den feinen, fast nebelartigen Blütenrispen lässt sich das Schleichers Straußgras (Agrostis schleicheri) sofort erkennen. Dieses heimische Gras ist ein wahrer Segen für magere Gartenbereiche, da es dort für Struktur und ökologische Vielfalt sorgt. Besonders Dickkopffalter wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) oder der Gelbbunte Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) profitieren von diesem Rückzugsort. Durch seine Mykorrhiza (Lebensgemeinschaft zwischen Pflanzenwurzeln und Pilzen) trägt es zur Gesundheit deines Bodens bei. Wenn du ein Auge für die leisen, filigranen Töne im Garten hast, machst du mit dieser Wahl alles richtig.
Filigraner Falter-Magnet: Das heimische Gras für lebendige Magerstandorte.
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Dieses Gras ist eine wertvolle Komponente für die heimische Insektenwelt. Laut aktuellen Bestäubungsdaten nutzen verschiedene Dickkopffalter die Pflanze intensiv, darunter der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola). Die Halme dienen als Larvalhabitat (Lebensraum für Raupen), was für den Fortbestand dieser spezialisierten Schmetterlinge entscheidend ist. Im Winter bieten die vertrockneten Blütenstände zudem Nahrung für Vögel, die die kleinen Samen picken. Durch das Stehenlassen der Halme bis zum Frühjahr schaffst du zudem wichtige Überwinterungsquartiere für kleine Nützlinge.
Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten. Da Gräser jedoch scharfkantige Blätter besitzen können, an denen man sich schneiden kann, wird es oft als nicht explizit kindersicher eingestuft. Die Pflanze selbst ist vollkommen ungiftig für Mensch und Haustier.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Das Schleichers Straußgras (Agrostis schleicheri) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Sein natürlicher Lebensraum umfasst sonnige Standorte auf kalkhaltigen, mageren Böden. Es wächst ausdauernd und bildet lockere Horste (büschelartige Wuchsform), die besonders während der Blütezeit durch ihre weit ausladenden, zarten Rispen auffallen. Die Pflanze ist perfekt an Standorte mit mäßiger Feuchtigkeit angepasst und zeigt eine hohe Spezialisierung auf nährstoffarme Verhältnisse.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.