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Alopecurus bulbosus
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Auch bekannt als: Alopecurus bulbosus
39
Arten
interagieren
46
Interaktionen
dokumentiert
An den charakteristischen, zwiebelartig verdickten Knoten an der Basis der Halme lässt sich der Zwiebel-Fuchsschwanz (Alopecurus bulbosus) sofort erkennen. Dieses zierliche Süßgras ist eine echte Besonderheit für deinen Garten, da es in Deutschland auf der Roten Liste als stark gefährdet (Kategorie 2) geführt wird. Es bietet einen wichtigen Lebensraum für spezialisierte Falter wie den Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) oder den Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon). Wenn du dieser seltenen Art ein Zuhause gibst, leistest du einen messbaren Beitrag zum Erhalt unserer heimischen Flora. Schau doch mal genauer hin, ob du die kleinen 'Zwiebeln' am Boden entdeckst.
Rote-Liste-Rarität: Ein sicherer Hafen für sieben seltene Falterarten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Gras eine wertvolle Ressource für eine Vielzahl von Dickkopffaltern. Besonders der Schwarzfleckige Golddickkopffalter (Carterocephalus silvicola) und der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) nutzen die Bestände. Auch seltenere Arten wie der Hirse-Dickkopffalter (Pelopidas thrax), der Afrikanische Dickkopffalter (Borbo borbonica) und der Erzfarbene Dickkopffalter (Gegenes nostrodamus) profitieren von diesem Habitat. In den Wintermonaten dienen die stehengelassenen Halme und Samen als Versteck und Nahrungsquelle für Vögel. Mit der Pflanzung dieser gefährdeten Art stärkst du ein hochspezialisiertes ökologisches Netzwerk.
Beim Zwiebel-Fuchsschwanz ist im Garten Vorsicht geboten, da die Pflanze offiziell als nicht kindersicher eingestuft wird. Du solltest darauf achten, dass keine Pflanzenteile von Kindern oder Haustieren verzehrt werden. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht aufgrund der sehr spezifischen, zwiebelartigen Halmbasis kaum.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,344 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Zwiebel-Fuchsschwanz gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) innerhalb der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Er ist in Deutschland heimisch und wird fachlich als Indigen (schon immer hier vorkommend) oder Archäophyt (vor 1492 eingewandert) eingestuft. Ein markantes Merkmal sind die untersten Halmabschnitte, die knollenartig anschwellen und als Speicherorgane dienen. Die Pflanze lebt in einer Symbiose mit Bodenpilzen, der sogenannten AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhiza), die ihr bei der Nährstoffaufnahme hilft.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.