Bild folgtKI-generierte IllustrationAmelanchier lamarckii
Auch bekannt als: Kanadische Felsenbirne
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
30
Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
3
Wirtsbeziehungen
Arten
Wer die Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Der kupferfarbene Blattaustrieb zusammen mit den weißen Sternblüten im April ist im Frühjahrsgarten unverkennbar. Als Biologe muss ich dich jedoch darauf hinweisen, dass dieser Strauch ein Neophyt (eine nach 1492 bei uns eingeführte Art) ist und offiziell als invasiv (sich aggressiv ausbreitend) eingestuft wird. Für die heimische Fauna bietet sie dennoch einen Wert, da sie als Raupenfutter für den Wollafter (Eriogaster lanestris) dient. Wenn du dieses Gehölz im Garten hast, solltest du die Ausbreitung kritisch begleiten. Für Vogelfreunde ist sie aufgrund ihrer Früchte ein interessanter Beobachtungspunkt.
Vogelnahrung auf 4,95 Metern Höhe: Ein Magnet für Drosseln und Blaumeisen.
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Die Kupfer-Felsenbirne ist als nicht kindersicher eingestuft. Da sie zu den Rosengewächsen gehört, enthalten vor allem die Samen in den Beeren Stoffe, die bei übermäßigem Verzehr durch Kinder Unverträglichkeiten auslösen können. In einem familiengerechten Naturgarten ist deshalb beim Naschen Vorsicht geboten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
4.954 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Kupfer-Felsenbirne wird taxonomisch in die Familie der Rosengewächse (Rosaceae) eingeordnet. Als verholzter Strauch oder Baum erreicht sie eine präzise Wuchshöhe von 4,95 m. Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, hat sie sich in Deutschland und Österreich als Neophyt etabliert und besiedelt oft wärmeliebende Waldränder. Auffällig sind ihre breitblättrigen Laubblätter mit einer Fläche von 1065,0 mm². Ihre leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten) wiegen nur 3,89 mg, was eine effiziente Fernausbreitung durch Wind oder Tiere ermöglicht.
3 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
26 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →