Bild folgtKI-generierte IllustrationParus montanus Conrad von Baldenstein, 1827
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Die Weidenmeise (Parus montanus) erkennst du an ihrer mattschwarzen Kopfkappe, dem grossen schwarzen Kehlfleck und ihrem charakteristischen, nasalen Ruf, der wie ein gedehntes „zi-zi-däh-däh“ klingt. Dieser kleine Singvogel ist ein geschickter Insektenfresser, der im Winter seine Nahrung durch Sämereien ergänzt. In deinem Garten sucht sie bevorzugt Gehölze wie den Wolligen Schneeball, den Schwarzen Holunder oder die Gewöhnliche Vogelbeere auf. Da sie zu den Standvögeln (Vögel, die das ganze Jahr über im Brutgebiet bleiben) gehört, kannst du sie auch im Februar gut beobachten. Ihr Nistverhalten ist besonders, da sie ihre Bruthöhlen oft selbst in morsches Holz hackt, anstatt nur vorhandene Löcher zu nutzen. Du kannst sie unterstützen, indem du Totholz im Garten belässt oder dichte Sträucher wie den Blutroten Hartriegel und den Echten Faulbaum pflanzt. Auch Äpfel und Zwetschgenbäume bieten ihr wertvolle Lebensräume. Eine massvolle Winterfütterung hilft ihr über frostige Tage hinweg. Achte darauf, alte Baumstümpfe nicht zu entfernen, damit sie natürliche Nistmöglichkeiten findet.
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Die Weidenmeise ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt, weshalb ihre Nester während der Brutzeit nicht entfernt oder gestört werden dürfen. Wegen der extremen Ähnlichkeit zur Sumpfmeise ist bei der Bestimmung Vorsicht geboten. Der Erhalt von morschen Baumstämmen ist der wichtigste Beitrag zu ihrem Schutz.
Die Weidenmeise gehört zur Familie der Meisen (Paridae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt feuchte Wälder sowie naturnahe Gärten. Von der fast identischen Sumpfmeise unterscheidet sie sich durch die matte Kopfplatte und ein helles Flügelfeld, das durch die hellen Ränder der Armschwingen (die inneren Schwungfedern des Flügels) entsteht. Als Höhlenbrüter ist sie auf weiches, morsches Holz angewiesen.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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