Bild folgtKI-generierte IllustrationTurdus philomelos C.L.Brehm, 1831
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Die Singdrossel (Turdus philomelos) erkennst du an ihrer gelblich-weißen Unterseite mit den charakteristischen braunen Flecken und ihrem kräftigen Gesang, bei dem sie einzelne Motive mehrfach wiederholt. Dieser Vogel ist etwas kleiner als eine Amsel und bewegt sich oft hüpfend auf deinem Rasen fort. Als Allesfresser ernährt sie sich von Würmern und Insekten, schätzt aber auch Beeren als wichtige Energielieferanten. In deinem Garten nutzt sie oft Steine als Drosselschmiede (ein fester Platz zum Zertrümmern von Schneckenhäusern), um an das Fleisch von Gehäuseschnecken zu gelangen. Sie ist ein Kurzstreckenzieher (Vogel, der über kurze Distanzen wandert), kehrt aber oft schon im Februar in unsere Gärten zurück. Ihr Nest baut sie bevorzugt in dichten Hecken oder jungen Bäumen. Du kannst sie gezielt unterstützen, indem du einheimische Sträucher wie den Gewöhnlichen Liguster oder den Schwarzen Holunder pflanzt. Auch der Wollige Schneeball, die Schlehe oder die Europäische Stechpalme bieten ihr wertvolle Nahrung. Achte darauf, Hecken erst im Spätsommer zu schneiden, um die Gelege nicht zu gefährden. Ein naturnaher Garten mit einer Laubschicht hilft ihr, ganzjährig Nahrung zu finden.
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Wie alle heimischen Vogelarten ist die Singdrossel nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt. Es ist verboten, ihre Nester während der Brutzeit zu zerstören oder die Vögel an ihren Brutplätzen erheblich zu stören. Achte beim Rückschnitt deiner Sträucher unbedingt auf besetzte Nester.
Die Singdrossel gehört zur Familie der Drosseln (Turdidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel. Sie ist in ganz Mitteleuropa heimisch und besiedelt eine Vielzahl von Lebensräumen, von Wäldern bis hin zu städtischen Parkanlagen. Von der ähnlichen Misteldrossel (Turdus viscivorus) unterscheidet sie sich durch ihre geringere Körpergröße und die eher keilförmigen statt runden Flecken auf der Brust. In ihrer Lebensweise ist sie eng an strukturreiche Landschaften gebunden, die sowohl Deckung als auch offene Bodenflächen zur Nahrungssuche bieten.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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