
Aster amellus
Auch bekannt als: Kalk-Aster, Kalkaster
19
Arten
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27
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dokumentiert
Unverwechselbar ist die Berg-Aster durch ihre strahlenförmigen, violetten Blütenblätter, die ein leuchtend gelbes Zentrum umschließen. In deinem Garten schaffst du mit ihr einen wertvollen Lebensraum für spätfliegende Insekten, da sie als eine der wenigen Wildpflanzen genau in der Hochsommerlücke von Juli bis August blüht. Da sie auf der Roten Liste mit der Stufe 3 (gefährdet) geführt wird, leistest du mit ihrer Pflege einen echten Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Sie ist ein robuster Charakter für sonnige Plätze, an denen andere Pflanzen oft aufgeben. Wenn du trockene, kalkhaltige Stellen im Garten hast, machst du mit dieser Aster alles richtig.
Blühende Rarität: Die Berg-Aster rettet die Nektar-Versorgung im Hochsommer.
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Durch ihre späte Blütezeit im Juli und August bietet die Berg-Aster eine lebenswichtige Nahrungsquelle für Bestäuber, wenn viele andere Wildblumen bereits verblüht sind. Da sie in der Natur gefährdet ist, fungiert dein Garten als wichtiges Trittsteinbiotop für den Artenschutz. Die Pflanze verbreitet sich durch sehr leichte Samen (0.6469 mg), die der Wind über weite Strecken tragen kann, was die natürliche Ausbreitung fördert. In den hohlen Stängeln finden kleine Insekten im Winter einen geschützten Platz zum Überdauern. Vögel nutzen die verbliebenen Samenstände in der kalten Jahreszeit als Ergänzungsfutter. Sie ist somit ein zentraler Baustein für einen lebendigen Naturgarten auf magerem Boden.
Die Berg-Aster wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb du in Gärten mit kleinen Kindern besonders aufmerksam sein solltest. Es sind jedoch keine schweren Vergiftungen bekannt, und eine Verwechslung mit stark giftigen Arten ist aufgrund der typischen Asternform unwahrscheinlich. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kannst du den Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.265 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze viel Licht benötigt (Ellenberg Lichtwert 7).
Boden: Der Untergrund sollte mager (nährstoffarm) und kalkhaltig (basisch) sein; mische bei Bedarf etwas Kalksplitt unter.
Feuchtigkeit: Die Berg-Aster bevorzugt trockene bis frische Böden und verträgt Trockenheit sehr gut.
Pflanzzeit: Setze die Aster im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden frostfrei ist.
Wuchshöhe: Mit exakt 0.26 m Höhe eignet sie sich hervorragend für den Vordergrund von Beeten.
Pflege: Düngung ist nicht erforderlich, da sie als Schwachzehrer (kommt mit sehr wenig Nährstoffen aus) gilt.
Rückschnitt: Lass die vertrockneten Stängel über den Winter stehen, um Insekten einen Unterschlupf zu bieten.
Pflanzpartner: Eine ideale Nachbarin ist die Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa), da beide die gleichen Ansprüche an Kalk und Sonne haben.
Die Berg-Aster gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Mitteleuropa indigen (einheimisch). Ihr natürlicher Lebensraum sind Kalk-Magerrasen (nährstoffarme Wiesen auf kalkhaltigem Untergrund) sowie sonnige Waldränder. Als krautige, nicht verholzende Pflanze bleibt sie mit einer Wuchshöhe von 0.26 m recht kompakt. Ihre Blätter sind breitblättrig geformt und bieten eine Blattfläche von etwa 501.56 mm², was ihr hilft, das Sonnenlicht an offenen Standorten effizient zu nutzen.
2 Videos zu Berg-Aster


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18 Arten interagieren mit dieser Pflanze
1 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_1762123832
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