Bild folgtKI-generierte IllustrationBromus japonicus
Auch bekannt als: Bromus japonicus
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Arten
interagieren
44
Interaktionen
dokumentiert
An ihren filigranen, oft leicht überhängenden Ähren lässt sich die Japanische Trespe (Bromus japonicus) sofort erkennen. Als einjähriges Süßgras ist sie für mich ein Symbol für die Dynamik im Naturgarten, da sie sich gerne ihren eigenen Platz sucht. Sie spielt eine wichtige Rolle für spezialisierte Falter wie den Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) oder den Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola), die hier Nahrung finden. Wenn du eine sonnige Ecke hast, in der es auch mal etwas ungezwungener zugehen darf, ist dieses Gras eine wunderbare Ergänzung. Lass dich von ihrem zarten Wuchs begeistern und schaffe wertvollen Lebensraum für unsere heimischen Schmetterlinge.
Zierliches Leichtgewicht: Die 32-Zentimeter-Futterquelle für seltene Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Gras eine wichtige Ressource für verschiedene Schmetterlingsarten. Besonders die Gruppe der Dickkopffalter profitiert, darunter der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) und der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus). Auch Arten wie der Mittelmeer-Dickkopffalter (Gegenes nostrodamus) oder Pelopidas thrax nutzen die Pflanze. Durch ihre Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Form der Pilz-Wurzel-Symbiose, unterstützt sie zudem ein gesundes Bodennetzwerk. Im Winter dienen die verbliebenen Samen zudem als Energiequelle für Vögel.
Die Japanische Trespe gilt als nicht giftig für Menschen oder Haustiere. Sie ist jedoch als nicht kindersicher eingestuft, da die feinen Grannen (borstenartige Fortsätze an den Samen) bei Hautkontakt oder beim Verschlucken leichte Irritationen hervorrufen können. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit problematischen Giftpflanzen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.317 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht 8: Wähle einen vollsonnigen Platz für das Gras, es braucht viel direktes Sonnenlicht.
Boden: Ein normaler Mittelzehrer-Boden mit mittlerem Nährstoffgehalt ist ideal.
Feuchtigkeit: Der Standort sollte eher trocken bis frisch sein; Staunässe verträgt die Pflanze nicht.
Pflanzzeit: Die beste Zeit für die Aussaat oder das Aussetzen ist das Frühjahr von März bis Mai.
Wuchs: Das Gras erreicht eine Höhe von genau 0.32 m und ist nicht verholzt.
Pflege: Da sie einjährig ist, solltest du die Fruchtstände zur Selbstaussaat bis zur Reife stehen lassen.
Vermehrung: Durch das leichte Diasporengewicht (Samengewicht) von ca. 1,65 mg verbreitet sie sich effektiv durch den Wind.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) — sie liebt ebenfalls sonnige Standorte und bildet einen schönen farblichen Kontrast zum zarten Gras.
Die Japanische Trespe gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Gattung der Trespen (Bromus). In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie als Neophyt (nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) etabliert und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Sie gilt als Wärmeliebend (Temperaturzahl 7) und wächst bevorzugt auf Böden, die Kalkhaltig / Basisch (alkalische Reaktion) sind. Mit einer Wuchshöhe von exakt 0.32 m bleibt sie recht kompakt, was sie von vielen größeren Verwandten unterscheidet.
38 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →