Bild folgtKI-generierte IllustrationCantharis obscura
Auch bekannt als: Eichenweichkäfer
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Interaktionen
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Der Dunkle Fliegenkäfer (Cantharis obscura) erreicht eine Körperlänge von etwa neun bis dreizehn Millimetern und zeichnet sich durch seine tiefschwarzen, namensgebenden Deckflügel sowie ein meist dunkles Halsschild aus. In deinem Garten ist dieser heimische Käfer vor allem in den Gebieten von Deutschland bis in die Schweiz verbreitet. Du triffst ihn dort besonders häufig im Juni an, wenn er seine aktivste Phase erreicht. Er zählt zur Familie der Weichkäfer (Cantharidae), was bedeutet, dass sein Chitinpanzer (Außenskelett) weniger stark ausgehärtet ist als bei vielen anderen Käferarten. Bei der Nahrungssuche besucht er gezielt den Gewöhnlichen Giersch (Aegopodium podagraria) oder blühende Bestände von Raps (Brassica napus). Auch an Gehölzen wie der Zitter-Pappel (Populus tremula) oder der Teeblättrigen Weide (Salix phylicifolia) kannst du ihn bei seinen Streifzügen beobachten. Selbst am Japanischen Staudenknöterich (Reynoutria japonica) findet sich dieser räuberisch lebende Nützling ein. Die erwachsenen Tiere jagen aktiv andere kleine Insekten und leisten so einen wertvollen Beitrag zum biologischen Pflanzenschutz. Die Larven führen ein verborgenes Leben in der Streuschicht (oberste Schicht aus abfallendem Laub) und ernähren sich dort ebenfalls räuberisch. Um den Bestand zu fördern, hilft es, wenn du verblühte Stauden und Falllaub im Garten belässt.
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Diese Käferart ist für dich und deine Haustiere absolut harmlos und verfügt über keinerlei Gift oder gefährliche Beißwerkzeuge. Da er sich von anderen Kleininsekten ernährt, solltest du ihn als nützlichen Gast willkommen heißen, der nicht bekämpft werden muss.
Der Dunkle Fliegenkäfer gehört zur Familie der Weichkäfer (Cantharidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Er ist in weiten Teilen Mitteleuropas, insbesondere in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien, als heimische Art fest etabliert. Mit einer Körpergröße von rund einem Zentimeter besetzt er eine wichtige ökologische Nische als Räuber in der Krautschicht (Bereich der krautigen Pflanzen). Seine Lebensweise ist eng an strukturreiche Gärten und Waldränder gebunden.
6 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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