Bild folgtKI-generierte IllustrationBrassica napus subsp. napus
Auch bekannt als: Brassica napus subsp. napus
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Arten
interagieren
135
Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Schon von weitem fällt Raps (Brassica napus subsp. napus) durch sein leuchtendes Gelb und den süßlichen Duft der vierzähligen Blüten auf. In deinem Garten ist er ein wertvoller Nektarlieferant, wenn viele andere Pflanzen noch ruhen. Davon profitieren besonders die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) und die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus). Diese Pflanze bringt Struktur in deine Beete und unterstützt die lokale Artenvielfalt messbar. Wenn du eine sonnige Ecke frei hast, ist dieser Frühlingsbote eine wunderbare Wahl für deine ökologische Gartenkultur.
Goldgelber Frühstarter: Die Nektartankstelle für die Aschgraue Sandbiene.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Raps eine wichtige Ressource für verschiedene Wildbienen. Besonders die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) und die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) nutzen das Angebot an Nektar und Pollen. Auch Nachtfalter wie die Baumwoll-Kapseleule (Helicoverpa armigera) besuchen die Blüten regelmäßig. Die Samen sind mit einem Gewicht von 3.3583 mg sehr leicht, was die Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Im Boden geht die Pflanze eine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) ein, eine nützliche Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln zur besseren Nährstoffaufnahme.
Bitte beachte, dass Raps als nicht kindersicher eingestuft wird. In deinem Garten solltest du darauf achten, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden, insbesondere wenn Kinder dort spielen. Im Falle eines Unfalls oder bei Unsicherheiten wähle bitte sofort den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.08 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Kronröhre
5 mm
Nektar
7.4598 µl/Blüte
Pollen
0.7817 mg/Blüte
Wähle für den Raps einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus.
Der Boden sollte nährstoffreich und tiefgründig sein, damit die Wurzeln sich gut entfalten können.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühling von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Halte beim Pflanzen einen ausreichenden Abstand ein, da die Pflanze eine Wuchshöhe von 1.08 m erreicht.
Achte auf eine gleichmäßige Bodenfeuchte, vermeide jedoch Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelraum).
Da der Raps nicht verholzt, ist kein klassischer Rückschnitt nötig; du kannst ihn nach der Samenreife einfach entfernen.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über Selbstaussaat durch seine leichten Samen.
Gute Partnerin: Die Wegwarte (Cichorium intybus) — sie liebt ebenfalls sonnige, nährstoffreiche Standorte und ergänzt mit ihren blauen Blüten das Gelb des Rapses perfekt.
Raps gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und zur Gattung Kohl (Brassica). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) weit verbreitet. Die krautige Pflanze ist nicht verholt und zeichnet sich durch ihre breitblättrige Laubstruktur aus. In der Natur findet man ihn oft an Wegrändern oder auf Schuttflächen, da er nährstoffreiche Böden bevorzugt.
73 Arten interagieren mit dieser Pflanze
8 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
11 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →