Bild folgtKI-generierte IllustrationCantharis pellucida
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Der Gelbrand-Weichkäfer (Cantharis pellucida) ist an seinen weichen, blaugrauen Deckflügeln und dem rötlichen Halsschild mit einem dunklen Fleck gut zu erkennen. In Deinem Garten begegnest Du ihm oft in der Nähe von Gebüschen oder auf blühenden Stauden. Als geschickter Jäger ernährt er sich von anderen Insekten und ist daher ein nützlicher Helfer bei der natürlichen Kontrolle von Blattläusen. Die Larven leben verborgen in der Streuschicht (der obersten Schicht aus herabgefallenem Laub), wo sie ebenfalls Jagd auf kleine wirbellose Tiere machen. Du findest den Käfer oft auf Pflanzen wie dem Gewöhnlichen Giersch (Aegopodium podagraria), dem Bär-Lauch (Allium ursinum) oder der Himbeere (Rubus idaeus). Auch der Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris) und der Raps (Brassica napus) werden regelmäßig von ihm besucht. Weitere Beobachtungen sind am Englischen Hasenglöckchen (Hyacinthoides non-scripta), der Safran-Rebendolde (Oenanthe crocata) oder dem Östlichen Stumpfblättrigen Ampfer (Rumex obtusifolius) möglich. Sogar am Fetthennen-Steinbrech (Saxifraga paniculata) kannst Du ihn entdecken. Um seine Ansiedlung zu fördern, solltest Du etwas Totholz (abgestorbenes Holz) oder Laubhaufen in ruhigen Gartenecken liegen lassen.
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Der Gelbrand-Weichkäfer ist für Menschen vollkommen harmlos und kann weder stechen noch schmerzhaft beißen. Als vertilger von Blattläusen ist er ein ausgesprochener Nützling in Deinem Garten.
Diese Art gehört zur Familie der Weichkäfer (Cantharidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). In den Regionen Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien ist der Käfer als heimische Art weit verbreitet. Mit einer Körperlänge von etwa 7 bis 12 Millimetern ist er ein typischer Vertreter seiner Gattung. Die Lebensweise ist sowohl im Larvenstadium als auch als ausgewachsenes Tier räuberisch geprägt.
10 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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