Bild folgtKI-generierte IllustrationCoelioxys inermis
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Die Unbewehrte Kegelbiene (Coelioxys inermis) ist eine mittelgroße Wildbiene, die man an ihrem charakteristischen, kegelförmig zugespitzten Hinterleib und dem eher ruhigen Flugbild erkennt. In deinem Garten tritt sie als Kuckucksbiene (Tier, das die Brutpflege anderen überlässt) in Erscheinung und baut keine eigenen Nester. Stattdessen legt sie ihre Eier in die Brutzellen anderer Bienenarten, die oft in Totholz oder markhaltigen Stängeln nisten. Ihre Flugzeit beschränkt sich laut Beobachtungen auf den Mai, in dem sie zur Eigenversorgung verschiedene Blüten aufsucht. Da sie polylektisch (auf keine bestimmte Pflanzenfamilie spezialisiert) ist, nutzt sie ein breites Spektrum an Nahrungsquellen. Zu den besuchten Pflanzen zählen die Himbeere (Rubus idaeus), die Brombeere (Rubus sect. Rubus) und die Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense). Auch das Große Flohkraut (Pulicaria dysenterica), der Echte Steinsame (Lithospermum officinale) und der Gewöhnliche Dost (Origanum vulgare) werden von ihr angeflogen. Sogar an der Gewöhnlichen Hasel (Corylus avellana) und der Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis) kann man sie entdecken. Um diese Art zu unterstützen, solltest du heimische Wildsträucher pflanzen und verblühte Stängel über den Winter stehen lassen. Da sie auf Wirtsbienen angewiesen ist, fördert ein strukturreicher Garten mit Nistgelegenheiten indirekt auch ihr Vorkommen.
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Diese Wildbiene ist für den Menschen völlig harmlos und zeigt kein aggressives Verhalten. Ein Stachel ist zwar vorhanden, wird aber nur in extremer Bedrängnis eingesetzt und ist für Gartenbesitzer keine Gefahr.
Die Unbewehrte Kegelbiene gehört zur Familie der Megachilidae innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wo sie als heimische Art gilt. Als Brutparasit ist ihre Lebensweise eng an die Existenz geeigneter Wirtsbienen gekoppelt, in deren Nester sie ihre Eier einschleust. Von ähnlichen Kegelbienen unterscheidet sie sich durch spezifische Merkmale am Hinterleibsende, die jedoch meist eine fachliche Untersuchung erfordern.
15 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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